"Zu nah zur Straße pflügen schwächt die Wege"

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Bürgermeister Karl Fischberger bittet die Landwirte darüber, nicht bis direkt zum Übergang der Straßenbereiche hin zu pflügen.
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Soyen - Immer wieder kommt es vor, dass im Gemeindegebiet, bis zur Teerdecke hin, geackert oder angesät wird. Dies missfällt vielen Bürgern, weshalb sie sich an die Gemeindeverwaltung gewendet haben.

Bürgermeister Karl Fischberger informierte die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung darüber, dass er die Öffentlichkeit darüber aufklären möchte, dass es sich beim Umackern bis zum Straßenbelag um eine alltagsstörende Sache handle. Bürger hätten bereits mehrmals Hinweise gegeben. "Zu nah zur Straße pflügen schwächt die Wege" zeigten sich einige Soyener empört.

Die Landwirte sollen deshalb nun darauf aufmerksam gemacht und gebeten werden, den eigenen Acker nicht bis unmittelbar zur Straße hin umzupflügen. „Leider ist dies auch in Soyen immer wieder zu bemerken, dass die Landwirte durch das Pflügen bis an die Kies- oder Teerstraßen die Straßen und Wege deutlich schmälert“, so Fischberger. Oftmals hätten die breiten Maschinen der Bauern danach selbst keinen Platz mehr, zudem kämpfe man mit Verschmutzungen auf den Wegen und Straßen. „Es wäre gut, wenn die Landwirte hier etwas weniger nah an den Übergang zu den Straßen pflügen würden“, heißt es aus dem Rathaus.

Fischberger berichtete außerdem darüber, dass bei der Pflanzung von Mais oder Sonnenblumen oder ähnlich hohe Pflanzen zu nahe an den Rand der Fahrbahnen im Bereich von Kreuzungen gepflanzt werden sollten. Wie der Maschinenring informiert, habe es in den letzten Jahren bereits Fälle gegeben, in denen Landwirte in den Monaten der Vollblüte von Landkreis oder Gemeinden auf die Dringlichkeit hingewiesen wurden, im Bereich der wichtigen Sichtdreiecke die Pflanzen zu entfernen. „Darum möchten wir rechtzeitig informieren, um später Unannehmlichkeiten zu vermeiden“ so Fischberger.

Quelle: rosenheim24.de

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