Der Kommunalwahl steht nichts mehr im Wege

Bunte Liste Soyen auf Erfolgskurs

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Soyen - Der Künstler Peter Gaymann, Deutschlands beliebter Hühner-Cartoonist, ließ es sich nicht nehmen, die Ereignisse in Soyen mit Humor zu kommentieren: „Soyen wird bunt“. Schließlich ist ausgerechnet ein Huhn, „die Anni“, das Maskottchen der Bunten Liste Soyen. Und jetzt hat das Brüten ein Ende.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Es ist amtlich: Die Soyener können am 15. März auch die 14 Kandidaten der Bunte Liste Soyen (BLS), die BULIS, in den Gemeinderat wählen.


Von links nach rechts: Die Kandidaten der Bunten Liste Soyen: Laura Jeanette Herrlich, Rudolf Herzog, Gernot Straka, Regina Müller, Raimund Gruber, Christine Böhm, Theresa Zipperer, David Böhm, Ludwig Maier, Peter Müller, Hildegard Mauer-Straka, Luca Fischer, es fehlen Eva-Maria Stockhammer und Lorenz Köbinger

Als Wahlleiter Georg Machl das vorige Woche im Rathaus offiziell verkündet, fällt Christine Böhm ein Stein vom Herzen. Die 47-Jährige hatte erst im Sommer 2019 die Bunte Liste Soyen ins Leben gerufen: „Dass des glei so funktioniert, hätt‘ i nia denkt“, so die Mühlthalerin glücklich.

Christine Böhm, Gründerin Bunte Liste Soyen

BULIS haben Rückhalt in der Bevölkerung


Der Gesetzgeber hat nämlich Hürden für neue kommunale Wählervereinigungen eingebaut bis zum Wahltag. Ziel ist es, zu verhindern, dass Listen auf dem Wahlzettel stehen, die keinen Rückhalt in der Bevölkerung haben. Jede neue Liste in Soyen braucht deshalb mindestens 60 Unterstützer, damit sie antreten kann. Bei europaweiten Petitionen, ist es möglich, bequem digital zu unterstützen. In Bayern mussten sich die Bürger zu den Öffnungszeiten persönlich ins Rathaus begeben, um dort für die Bunte Liste Soyen zu unterschreiben.

Weil bei den BULIS Bürgernähe großgeschrieben wird, stellten sie sich gleich bei vielen Wählern persönlich vor. Sie erhielten dann mit 118 Unterschriften, fast doppelt so viele, wie nötig. Gestärkt und inspiriert durch den Dialog mit den Soyener Bürgern brüteten die Überparteilichen dann über Handzetteln und Plakaten. Denn als erstes werden sie immer gefragt, was sie besser machen wollen als die Räte der alten Monopol-Liste GWS.

Hoher Frauenanteil und Enkeltauglichkeit

Allein, wer die Kandidaten, besser gesagt, die Kandidatinnen vergleicht, dem sticht der hohe Frauenanteil der Bunten Liste Soyen ins Auge. Mit Freude die Zukunft gestalten - Ziel der BULIS ist es, jede Entscheidung im Gemeinderat auf ihre „Enkeltauglichkeit“ zu überprüfen. Das heißt Soyen auch für künftige Generationen lebenswert zu erhalten. Ihr Motto: Probleme lösen, statt sie zu verwalten. Wo drückt der Schuh? Das wollen die BULIS durch Bürgertreffen erfahren. Wie läßt sich ein lebendiges Dorfzentrum als Treffpunkt für Jung und Alt schaffen? Die Natur und die bäuerliche Kulturlandschaft sollen mit ihrem Erholungswert, etwa durch Wander- und Radwege, im Einklang stehen. Und: Nur weil Soyen auf dem Land liegt, darf es nicht abgehängt werden, etwa bei der Digitalisierung.

Und schon vor der Wahl hat die Bunte Liste Soyen eins bewirkt: Soyen ist jetzt eine Gemeinde im Wandel. Die 14 Kandidaten der Bunten Liste Soyen starteten im Gasthaus & Cafe Altensee von Barbara Hinterberger gerade ihre „Wirtshaus-Roas“ und sind auf Erfolgskurs. Sie freuen sich, möglichst viele Bürger persönlich zu treffen, sich und ihre bunten Pläne vorzustellen. Hier ihre weitere Route:

  • Mittwoch, 4. März, ab 19 Uhr Bierstüberl zum Hans, Koblberg
  • Freitag, 6.März, ab 19 Uhr Gasthof Brandmühle, Bischof 1
  • Mittwoch, 11.März, ab 19 Uhr Gasthaus Rieden, Rieden 15
  • Freitag, 13.März, ab 19 Uhr Dorfwirt Salvatore & Massimo, Dorfstrasse 4

Pressemitteilung der Bunten Liste Soyen

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