Kirtahutschn – ist das ein gefährlicher Spaß?

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Den Kindern macht es sichtlich Spaß
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Soyen - Die Region ist zweigeteilt. Die einen finden die Tradition des Kirtahutschns unverzichtbar, die anderen meinen, dass dieser Spaß ein zu hohes Gefahrenpotential mit sich bringt.

An vielen Schulen aus dem Landkreis ist mittlerweile durch die Schulleitungen verboten, dass Lehrer mit den Schülern auf einen Bauernhof zum Kirtahutschn gehen. Manch Traditionsverein ist sich sicher: "In einigen Jahren existiert dieses Brauchtum nicht mehr".

Viele Landjugendgruppen und Feuerwehren lassen sich dennoch nicht beirren und bieten die Schaukelei an. Auch in Demoos nahe Soyen konnte sich Jung und Alt vergnügen. Hinweisschilder baten freilich um besondere Vorsicht. Niemand leugnet die Gefährlichkeit dieses Hobbys. Doch viele fragen sich, ob nicht grundsätzlich alles auf der Welt gefährlich sei und eben der richtige Umgang mit solchen Dingen als beste Vorsichtsmaßnahme gelte.

Am Kirchweihmontag durften alle, die Lust auf das Kirtahutschn hatten, zum Hof nach Demoos kommen, um diesen Spaß zu genießen. Für die Kleinen wurde etwas sanfter angeschoben. Die etwas älteren hatten mehr Mut und eine deutlich höhere Geschwindigkeit auf der Leiter. Die Freiwillige Feuerwehr Schlicht lud am Montagabend noch zur Kirtafeier, um der Tradition einen würdigen Abschluss zu geben.

Quelle: rosenheim24.de

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