Erfolg für Jungregisseur Schindler aus Soyen 

Zusatztermine: Provinzkomödie "Ein Dorf steht Kopf" schlägt voll ein

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Lachende Gesichter bei einer der jüngsten Filmvorführungen von der bayerischen Komödie "Ein Dorf steht Kopf".  Die Filmcrew um Regisseur Sebastian Schindler begeistert das Publikum. 
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Soyen - Das Dorf, das von einem jungen Blondschopf regiert wird, hat sich zu einem wahren Erfolgsschlager entwickelt. Jungregisseur Sebastian Schindler traf mit der Geschichte seines neuen Films "Ein Dorf steht Kopf" voll ins Schwarze. Schon zum zweiten Mal wird die Vorführung nun verlängert. 

Hintergrund-Infos zu "Ein Dorf steht Kopf" 

Die fünfzigminütige bayerische Provinzkomödie "Ein Dorf steht Kopf" geht aufgrund der großen Nachfrage in die Verlängerung: Lokale Urgesteine gepaart mit namhaften Künstlern sind anscheinend eine richtige Erfolgsgarantie für den den jungen Regisseur Sebastian Schinder aus Soyen

Bereits die Premiere des Films im Edlinger Krippnerhaus am 1. März war ein voller Erfolg. "Bisher hatten wir sieben Vorstellungen im Gasthaus Brandmühle und die waren allesamt restlos ausverkauft", freut sich der Nachwuchsregisseur. 

"Feuerprobe" für die Filmcrew in Hemhof 

Am Ostermontag war die Crew von "Ein Dorf steht Kopf" zum ersten mal "on Tour". Die Karten für die Aufführung in der Kult-Kneipe "Beim Hubbi" in Hemhof seien ebenfalls bis auf den letzten Platz besetzt gewesen. Eine Bestätigung für die viele Mühe und Zeit, die der 21-jährige Sebastian Schindler in seinen Film gesteckt hat. Nur sieben Drehtage, aber unzählige schlaflose Nächte liegen hinter dem Soyener, bis die Postproduktion des Films endgültig fertig war, wie er im Exklusiv-Interview erzählte.

In Hemhof sei er, so verrät Schindler, "anfangs sehr nervös" gewesen: "Zum ersten Mal hatte ich kein Heimspiel, im Publikum saßen ausschließlich Leute, die mich und die Darsteller zum Großteil nicht gekannt haben. Es war sehr aufregend zu sehen, wie die Leute, die überhaupt keinen Bezug zum Film haben, die Komödie annehmen würden." 

Schnell wurde aber klar: Die Bedenken des jungen Regisseurs blieben völlig unbegründet. Schindler fiel ein Stein vom Herzen: "Ich habe bald gemerkt, dass die Gags im Film auch außerhalb der Ortsgrenzen des Wasserburger Altlandkreis funktionieren. Die Leute erlebten einen lustigen Abend und waren total begeistert. Das Feedback war einfach klasse.

"Bei den bisherigen Vorstellungen waren auch einige Zuschauer aus München, Neubeuern oder Kiefersfelden. Das freut mich besonders, dass der Film nicht nur bei den Einheimischen, den mitwirkenden Soyenern und deren Bekannten ankommt, sondern dass "Ein Dorf steht Kopf" auch überregional gerne gesehen wird", erzählt Schindler lachend. "Das Publikum war bisher immer bunt gemischt, Kinder, Teenies und Erwachsene - alle haben ihren Spaß. So soll es sein." 

Zusatztermine für den Erfolgsfilm: 

Wer den Film noch nicht gesehen hat und keine Scheu vor einem fiesen Angriff auf die Lachmuskeln hat, der hat an folgenden Tagen die Chance, an den Zusatzterminen teilzunehmen: 

  • Samstag, 7. April, (Einlass: 18 Uhr, Beginn: 20 Uhr) im Gasthaus Brandmühle bei Soyen
  • Sonntag, 8. April, (Einlass: 17 Uhr, Beginn: 19 Uhr) im Gasthaus Brandmühle bei Soyen
  • Samstag, 14. April, (Einlass: 18 Uhr, Beginn: 20 Uhr) im Klostercafe in Gars
  • Sonntag, 22. April, (Einlass: 17 Uhr, Beginn: 19 Uhr) im Gasthaus Brandmühle bei Soyen

Der Eintritt kostet sieben Euro. Kartenreservierung unter der Telefonnummer 08073/9147187 oder direkt zu den Öffnungszeiten im Gasthaus Brandmühle.

Und darum geht's in der bayerischen Komödie: 

Im oberbayerischen Dorf Langsham dreht sich die Welt noch langsamer. Während sich die Bürger über eine wunderschöne Lage im Voralpenland erfreuen dürfen, funktionieren modernste Erfindungen wie Mobilfunknetz oder Internet noch nicht wirklich. Setzt sich ja eh nicht durch. Als der langjährige Bürgermeister Wolfgang Oberhuber (Matthias Christian Rehrl) im Rahmen einer Bürgerversammlung die neusten Entwicklungen vom lange angekündigten Breitbandausbau präsentieren will, bricht er auf der Bühne zusammen. Diagnose: Hexenschuss!

Das ortsansäßige Ärzte-Team (Kabarettduo Steckerlifsch & Schlagsahne) rät ihm zu einer zweiwöchigen Amtspause! Doch wer soll den Bürgermeister in dieser Zeit vertreten? Das komplette Gemeindeteam, sowie auch seine Vorgänger, wollen mit den heiklen Themen ihres Oberhaupts nichts zu tun haben. Also muss ein anderer her. Oberhubers zwölfjähriger Sohn Seppi (Vitus Droppelmann) bietet seinem Vater an, das Bürgermeisteramt während seiner Schulferien zu übernehmen. Gesagt, getan: Seppi wird Aushilfs-Bügermeister und stellt das komplette Dorfleben sprichwörtlich auf den Kopf! Sein Motto: Ned kena gibt`s ned. Macha zaid!

mb

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