Viele Bankerl laden zur Rast ein

Jahrhundertweg zur 1200 Jahrfeier in Soyen

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Auch Bürgermeister Karl Fischberger kam gerne zur Eröffnung des Bankerlwegs.

Soyen - Ab Donnerstag beginnen in Soyen die Festwochen zur 1200 Jahrfeier, am Sonntag gab es aber bereits den ersten Startschuss: 12 neue Bänke auf einer Route rund um die Kolumne am See bieten Einheimischen wie Besuchern einen Rückblick ins vergangene Jahrhundert.

Bereits vor 50 Jahren gab es im Dorf die Idee einen Rundweg mit Holzbänken an verschiedenen Soyener Schauplätzen zu errichten. Damals ist diese jedoch eingeschlafen. Pünktlich zu Beginn des 1200 Jährigen Jubiliäums der Gemeinde hat der Gartenbauverein Rieden-Soyen die Idee wieder aufgegriffen und sie diesmal verwirklicht.

12 Holzbänke stehen nun an verschiedenen Orten der Gemeinde und bilden den neuen „Bankerlweg“.  Die „Bankerl“ sind jedoch nicht nur als wohltuende Sitzmöglichkeit gedacht, sondern bieten mit ihren Informationstafeln einen Einblick in die Soyener Geschichte von 816 bist 2016.

Bankerlweg in Soyen eröffnet

Offiziell wurde der neue Weg gestern an der ersten Bank, gegenüber der Soyener Kirche eingeweiht. Werner Feuerer, der 1. Vorsitzende vom Gartenbauverein Rieden-Soyen und Zenta Zacherl, die Ideengeberin des neu gestalteten Weges, erklärten die Route vor über 100 Gemeindebürgern für eröffnet.

Beide freuten sich riesig über das zahlreiche Erscheinen der Soyener und bedankten sich bei Georg Huber und Manfred Gütter für die unentgeltlichen Arbeiten am Holz und Metall.

Ein großer Dank galt auch den Stiftern der Bänke und Tafeln, die sich aus Bürgern und Vereinen und ortsansässigen Geschäften zusammensetzten. Zusammen mit musikalischer Begleitung einer Blaskapelle wurde von vielen Anwesenden die erste Etappe des Weges erklimmt.

Bei Kaffee und extraangefertigten „Bankerl- Kuchen“ von Starkonditorin Barbara Hinterberger, fand der Festtag einen gemütlichen Ausklang im neueröffneten „Haus am See“. Die Soyener sind stolz auf ihre neue Attraktion. Wer den Weg einmal "erklimmen" möchte, sollte das am besten mit dem Fahrrad tun, denn er erstreckt sich auf ungefähr 15 Kilometer.

Sebastian Schindler

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