Über den roten Teppich zur Film-Premiere

Männertag: Soyener spielt jungen Axel Stein

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Der Soyener Sebastian Schindler spielt im Kinofilm "Männertag" den jungen Axel Stein. 
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"Es war wirklich aufregend", erzählt Sebastian Schindler begeistert. Der 19-Jährige ist im Film "Männertag" ab Donnerstag im Kino zu sehen. Die Dreharbeiten waren wild und abenteuerlich.

Eine Kröte namens "Esmeralda" als heimlicher Hauptdarsteller, eine Gruppe junger Männer, die ihre Treffen immer zu etwas "Besonderem" ausarten lässt.

Sebastian Schindler mit seiner Mama und dem Schauspieler Milan Peschel

So passiert es im Film "Männertag", der ab Donnerstag, 8. September, in die Kinos kommt. Bekannte Gesichter tauchen auf der Leinwand auf: Axel Stein beispielsweise. Weil es immer Rückblenden der "jungen Tage" der Jungs gibt, muss es logischerweise auch einen "jungen Axel Stein" geben - genau den verkörpert ein Nachwuchsschauspieler aus Soyen - Sebastian Schindler.

Lustig, Wild und Wunderbar

Die Story von Regisseur Holger Haase zeigt den "ganz normalen Wahnsinn", den Männer, die sich jahrelang nicht gesehen haben, bei einem neuerlichen Treffen erleben.

Der "junge" und der "echte" Axel Stein bei der Kinofilm-Premiere in München

Unter die bekannten Namen wie Milan Peschel, Axel Stein, Tom Beck oder Oliver Wnuk reiht sich der Soyener Sebastian Schindler, in dem er Axel Stein ein jugendliches "Ich" verleiht. Schindler freut sich bereits, wenn der Film das Kinopublikum begeistern kann. Bei der Premiere in München traf er auf das Schauspieler-Team. Es war eine lockere Atmosphäre, alle seien nett gewesen, schwärmt Schindler im Gespräch mit wasserburg24.de.

Vom Komparsen zum Darsteller

Sebastian Schindler moderiert ein Jugendmagazin in München, ist aktiv als Darsteller bei Fernseh- und Filmproduktionen und liebt es vor - aber auch hinter der Kamera zu stehen. Bei "Vaterfreuden" mit Matthias Schweighöfer war er als Komparse aktiv, es folgte die Einschreibung an einer Münchner Schauspielschule und einige Drehs im TV.

"2013 habe ich als Komparse angefangen und fühle mich mit meiner Agentur "Anne Walcher" wirklich sehr wohl", betont Schindler. Von dort kam auch die Info für das Casting zum Kinofilm Männertag.

Er ist gern vor - aber auch gern hinter der Kamera

Der Dreh für den Film wurde bereits vor einem Jahr abgeschlossen, bis zur Premiere wusste Sebastian Schindler nicht, wie lange die Szenen, in denen er "im Einsatz" ist, zu sehen sein werden. "Es ist wirklich witzig, wenn man sich dann auf der Leinwand sieht", heißt es von Schindler. Zur Premiere nahm er seine Mama mit, die sich zwar darüber freute, ihren Sohn im Film zu sehen - jedoch auch besonders entspannt wirkt, wenn es um bekannte Stars geht, die ihrem Sohn die Hand schütteln. "Die kochen alle nur mit Wasser", findet die Mama.

Drehtage als echtes Erlebnis

Nach zwei Castings bekam Sebastian Schindler genau zur Frühlingsfestzeit in Wasserburg den Anruf, dass er für die Rolle des jungen Axel Stein genommen wird. "Ich war im Zelt auf dem Frühlingsfest und gerade als eine Nummer von AC/DC gespielt wurde, klingelte das Telefon und meine Agentin war dran", erinnert sich Schindler.

Drei Drehtage wurden angesetzt, Bier und eine Kröte waren "im Spiel". Denn Esmeralda wurde von den "jungen Wilden" ebenso abgeknutscht wie dann beim Treffen der "erwachsenen Wilden" - 20 Jahre später. "Die Kröte spielt eine große Rolle im Film", verrät Schindler. Die Rolle des jungen Axel Stein fand Schindler perfekt auf ihn zugeschnitten. "Ich konnte total authentisch sein". Eine Sonnenbrille und 90er-Jahre-Klamotten zieren den Jungschauspieler während der Szenen. Begeistert erzählt er vom Ohrwurm, den er wegen der Filmmusik hat.

"Der Film ist wirklich lustig und ich freu mich, hier ein kleiner Teil davon sein zu dürfen", so der Soyener.

Mittlerweile macht er eine Ausbildung zum Video-Redakteur, bleibt seiner großen Leidenschaft "Film" weiter treu. "Wir werden bald einen eigenen regionalen Kinofilm drehen, an dem ich mitarbeite und der dann in die regionalen Kinos kommen soll", erzählt Schindler weiter.

Weitere Infos zum Film gibt es unter www.maennertag-film.de

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