Spitzenleistung bringt Beifall für Azubis

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Der Präsident der Steuerberaterkammer München, Dr. Hartmut Schwab (2.v.l.), Kammer-Vizepräsident Werner Zettl (l.) und Laudator Eckhard Schwarzer gratulieren Bernadette Jacklbauer zum sehr guten Abschluss ihrer Ausbildung zur Steuerfachangestellten.

Amerang - Mit "sehr gut" wurde Bernadette Jacklbauer, Jahrgangsbeste bei der Abschlussprüfung zur Steuerfachangestellten, geehrt. Dafür gab es viel Beifall.

Für den Abschluss ihrer Ausbildung mit der Gesamtnote „sehr gut“ hat die Steuerberaterkammer München die Steuerfachangestellte Bernadette Jacklbauer aus dem Prüfungsjahrgang 2010/2011 der Berufsschule in Rosenheim geehrt.

„Nur mit viel Fleiß und Disziplin kann die vielfältige Ausbildung und anspruchsvolle Prüfung zum Steuerfachangestellten mit der Bestnote abgeschlossen werden. Mit Ihrem Spitzen-Abschluss haben Sie einen sicheren Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt“, sagte ihr der Präsident der Steuerberaterkammer München, Dr. Hartmut Schwab, bei einer Feierstunde in der städtischen Berufsschule für Steuern in München.

Insgesamt hatten 20 Auszubildende von der Berufsschule in Rosenheim an der anspruchsvollen Abschlussprüfung teilgenommen, alle haben die Prüfung bestanden. Die Traumnote „sehr gut“erarbeitete sich aber nur Bernadette Jacklbauer aus Amerang (Landkreis Rosenheim).

 Schwab unterstrich: „Meine Anerkennung gilt nicht nur den erfolgreichen Auszubildenden, sondern auch ihren Ausbildungsstätten, die sie während der Ausbildung vorbildlich unterstützt haben.“

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer schnell alternden und schrumpfenden Erwerbsbevölkerung appellierte Schwab an die Steuerberatungskanzleien auch künftig eine im Rahmen ihrer Möglichkeiten maximale Anzahl von Ausbildungsplätzen zur Verfügung zu stellen: „Wer morgen auf hervorragende Fachkräfte zurückgreifen will, muss diesebereits heute ausbilden.“

Von den insgesamt 216 Auszubildenden des Prüfungsjahrgangs 2010/2011 im gesamten Zuständigkeitsbereich der Steuerberaterkammer München - Oberbayern, Niederbayern und Schwaben - haben 194 ihre Prüfung bestanden, das sind 89,8 Prozent.

Der Kammerpräsident unterstrich, dass Steuerfachangestellten viele Perspektiven zur Qualifizierung und Spezialisierung offen stehen, wie die Fortbildung zum Steuerfachwirt oder die Steuerberaterprüfung, um selbst einmal Chef einer Steuerberaterkanzlei zu werden.

Er rief die Absolventen dazu auf, in ihrem Umfeld für den Beruf des Steuerfachangestellten zu werben: „Machen Sie deutlich, dass Sie gefragte Fachkräfte in einem modernen Beruf sind, die viel mit Menschen zu tun haben und moderne EDV einsetzen und weisen Sie darauf hin, dass für diesen Beruf noch dringend Nachwuchs gesucht wird.“

In seiner Laudatio betonte Eckhard Schwarzer, Vorstandsmitglied des auf Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte spezialisierten IT-Dienstleisters DATEV, die zunehmende Bedeutung neuer Technologien bei der Ausbildung von Steuerfachangestellten: „Der Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Treiber dieser Entwicklung sind unter anderem die E-Government-Initiativen der EU und des Bundes, das Thema Cloud Computing und die mobile Softwarenutzung.“

All diese Entwicklungen würden die Zusammenarbeit des Steuerberaters mit seinen Mandanten verändern. Mit gut ausgebildeten, jungen Mitarbeitern, den so genannten „Digital Natives“, und den Lösungen der DATEV, seien die Kanzleien für diese Herausforderungen gut aufgestellt. „Der Wettlauf um gutausgebildete Fachkräfte hat bereits begonnen“, so Schwarzer.

Informationen zum Beruf des Steuerfachangestellten gibt es im Internet unter www.steuerberaterkammer-muenchen.de in der Rubrik „Der Steuerberater und seine Mitarbeiter: Ausbildung Steuerfachangestellte(r)“ und unter www.mehr-als-du-denkst.de.

Pressemitteilung Projektmanager Public Relations

Quelle: rosenheim24.de

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