Die Stadt ist Autoteilerin

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Bürgermeister Michael Kölbl hat das Steuer fest im Griff.

Wasserburg - Seit etwa zwei Jahren gibt es die Wasserburger Autoteiler, eine Gruppe von acht Familien, die sich derzeit ein Auto teilt. Nun gibt es prominenten Nachwuchs...

Diese Gruppe ist stolz, seit kurzem ein prominentes Mitglied in ihren Reihen zu haben: die Stadt Wasserburg selbst.

Die Stadt nutzt das Auto der Autoteiler dann, wenn der städtische Fuhrpark ausgelastet ist. Die Mitgliedschaft der Stadt geht auf eine Initiative von Michael Kölbl zurück, Bürgermeister der Stadt Wasserburg.

"Eine historische Stadt wie Wasserburg wird immer mit zuviel Autoverkehr und einem Mangel an Parkplätzen zurecht kommen müssen. Die Autoteiler sind da eine echte Bereicherung für unsere Stadt", sagte Bürgermeister Kölbl und fügte hinzu: "Deshalb ist die Stadt Wasserburg jetzt offizielles Vereinsmitglied geworden".

Durch Unterstützung der Stadt steht das Auto auf einem gekennzeichneten Parkplatz im Parkhaus Kellerstraße und kann von jedem Mitglied im Internet gebucht werden.

Die Grundidee des Autoteilens besteht in der Überlegung, dass mehrere Personen die erheblichen Anschaffungs- und Unterhaltskosten eines eigenen Autos unter sich aufteilen.

Jeder Benutzer des Autos zahlt nur für die von ihm tatsächlich gefahrene Zeit und die Kilometer. Das ist eine kostengünstige Alternative zum reinen Privatwagen, der den Eigentümer auch dann Geld kostet, wenn er die meiste Zeit des Tages ungenutzt herumsteht.

Wer sich näher über das Autoteilen in Wasserburg informieren möchte, der klickt auf www.wasserburger-autoteiler.de Dort finden sich auch Ort und Datum des nächsten Treffens.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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