Dank vom Freistaat und Laudatio vom Bürgermeister

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Vom Freistaat eine Urkunde, persönliche Worte und Blumen vor der Stadtkulisse vom Bürgermeister Michael Kölbl für Peter Stenger, Dr.Hermann Budenhofer und Hans Köck (von links).

Wasserburg - Die kommunale Dankurkunde des Freistaates Bayern gab es für drei langjährige Stadträte als "Weihnachtsgeschenk".

Bürgermeister Michael Köbl überreichte die Urkunden nach der letzten Stadtratssitzung des Jahres. Dr.Hermann Budenhofer (Freie Wähler Reitmehring-Wasserburg) charakterisierte Kölbl als "besonnen und sachorientiert", auch als engagiertes Mitglied im Bauausschuss. Zu Budenhofers Schwerpunktthemen gehören die Bahnstrecke in die Altstadt - und die Scharmützel mit Fraktionskollegen Sepp Baumann um das Salz auf den Straßen beim Winterdienst.

"Ich bin mit schuld, dass der Stenger Peter im Stadtrat ist", räumte Kölbl ein. Der SPD-Stadtrat ist begeistertes Mitglied im Bauausschuss, war drei Legislaturperioden im Grundstücksausschuss. Er habe immer das Ohr am Bürger, so Kölbl, und vor allem arbeite Stenger ehrenamtlich aus tiefster Überzeugung, bescheinigte ihm der Bürgermeister. "Deswegen habe ich es auch nie bereut. ihn überredet zu haben, auch wenn er mich manchmal wahnsinnig gemacht hat und macht. Er ist eben ein bunter Tupfer im Stadtrat - und die werden gebraucht."

Hans Köck ist Alterspräsident des Stadtrates, seit 1990 Fraktionsvorsitzender der CSU, Jahrzehnte Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, Kläranlagenreferent - "und, was man gerne vergisst, von '90 bis '96 war er dritter Bürgermeister. Ich glaube, er ist nicht böse, dass er nicht mehr zu runden Geburtstagen gratulieren gehen muss", vermutete Kölbl schmunzelnd und ernete ein ebenso amüsiertes Nicken Köcks - mit dem der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Kölbl, wie er Jahre später verriet, sehr gut zuasammenarbeitete und auch, wie er nun gestand, die eine oder andere Absprache traf. Den Sitz im Hauptausschuss, den Köck von 1990 bis 2008 inne hatte, hat er abgegeben, den Vorsitz im Prüfungsausschuss auch, "Hans Köck wollte letztes Jahr in politische Altersteilzeit gehen - ehrlich: Den Eindruck hob I nimmer!" syl

Quelle: rosenheim24.de

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