Sitzung des Bauausschusses in Pfaffing

Stellplätze sorgen für Diskussion

Pfaffing - Veränderungsfreudig zeigten sich die Paffinger auch bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Zusätzlich zu den bereits auf der Tagesordnung vermerkten Anträgen nahmen die Mitglieder einstimmig zwei weitere Anfragen in die Sitzung auf.

Den Anfang machte ein Antrag aus dem Baugebiet Pfaffing West I. Dort solle ein bestehender Bungalow einem Neubau mit zwei Wohneinheiten weichen. Da das Längenverhältnis von den Vorgaben abwich und sich auch die Garage außerhalb des Bauraumes befand, wurde eine Befreiung in diesen Punkten benötigt. Nach kurzer Diskussion wurde einstimmig entschieden die Befreiung zu erteilen und das Vorhaben in seiner aktuellen Form zu befürworten. Einzig die Versickerung des Oberflächenwassers sahen die Mitglieder des Bauausschusses bei diesem Bauvorhaben auf dem Grundstück kritisch und machten dem Bauherrn den Vorschlag, einen Abschluss an den Regenwasserkanal zu veranlassen.

Beim nächsten Bauvorhaben, einem Anbau an ein bestehendes Gebäude in Steinhart, wurde nur ein gestalterischer Hinweis gegeben, dass der geplante gleich hohe First die Optik des Bauwerks etwas trübt und ein Untergeordneter ansprechender sei. Ansonsten wurde dem Vorhaben einstimmig zugestimmt.

Mehr Diskussionsbedarf gab es bei der nächsten Anfrage aus Rattenbach. Der geplante Friseursalon, Lagerflächen sowie fünf Stellplätze waren bereits in einer vorhergehenden Sitzung genehmigt worden. Da sich beim Bau nun jedoch zeigte, dass sich das Gelände in der Praxis nicht so darstellte, wie in der Theorie angenommen, wurde ein Antrag auf Abänderung der geplanten Bauweise gestellt.

Glasfront beim Salon soll größer werden

Die Glasfront des Salons solle vergrößert und die Stellplätze auf dem Gelände sollen neu angeordnet werden. Gerade diese Neuordnung war es, die bei einigen Anwesenden auf Bedenken stieß. Da durch die beantragte Umgestaltung der Platz sehr knapp werde, sei ein Wenden der Fahrzeuge auf dem Gelände kaum noch möglich und das Rückwärts auf die Straße rangieren, könne zu einer neuen Gefahrenquelle werden. Nach einiger Diskussion wurde dem Antrag mit drei Gegenstimmen schließlich doch zugestimmt.

Der letzte Antrag des Tages behandelte eine Voranfrage für eine Terrassenüberdachung in der Bürgermeister-Bodmeier-Straße. Da die Überdachung der Westterrassen außerhalb des Bauraums liegt, wurde eine Voranfrage für eine mögliche Befreiung gestellt. Nach kurzer Diskussion wurde einstimmig beschlossen, der Voranfrage die Befreiung in Aussicht zu stellen. Allerdings erging an den Antragsteller der klare Hinweis, dass nach dem Bau der Überdachung keine weiteren Maßnahmen mehr befürwortet und der eventuell spätere Ausbau zu einem Wintergarten abgelehnt werden würden.

os/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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