Strompreis bleibt stabil

Inn.Strom: Die Stadtwerke setzen auf eine neue Marke bei der Vermarktung und greifen dabei auf den Fluss zurück, der hier seit 1938 elektrische Energie liefert. Foto Heck

Wasserburg - Für das kommende Jahr wird es keine Erhöhung der Strompreise in Wasserburg geben, dafür einen neuen Namen: "Inn.Strom" soll zur Marke werden.

Sehr zufrieden waren die Stadträte und der Bürgermeister mit der Arbeit der Stadtwerke. Die hatten "durch geschickten Einkauf", so Bürgermeister Michael Kölbl, den Strompreis längerfristig gesichert. Die Kalkulation für das Jahr 2011 kann daher unverändert auf 2012 übertragen werden.

24 Monate stabile Preise für die elektrische Energie: Das machte auch Werkleiter Kurt Fritsch stolz. Es sei in diesen Zeiten schon ungewöhnlich. Bisher hatte es auch in Wasserburg praktisch jedes Jahr "Anpassungen" gegeben - natürlich nach oben.

Dass die Stadtwerke mit ihren Preisen durchaus konkurrenzfähig sind, zeigt auch der Erfolg der Lieferungen in die Gemeinden rundum. Mit diesen wurde im Frühjahr begonnen, inzwischen haben schon mehr als 200 Kunden zum Wasserburger Energieversorger gewechselt.

Nur noch Ökostrom im Stadtnetz 2013

Ein Argument dabei ist sicher auch, dass in die fremden Netze ausschließlich sogenannter Ökostrom aus regenerativen Energiequellen geliefert wird. Die komplette Umstellung auf Ökostrom auch für die Haushaltskunden im Stadtnetz ist für 2013, spätestens 2014 geplant, "ohne Aufschlag", wie Michael Kölbl versicherte.

Dieses Ziel soll auch der neue Markenname ausdrücken, der im Januar eingeführt wird. "Inn.Strom" soll auf Wasserburg verweisen, hieß es, sicher aber auch auf die Hauptquelle für Ökostrom, nämlich die Verbund-Innkraftwerke, an denen die Stadtwerke ja mittlerweile beteiligt sind.

Die einzelnen Angebote außerhalb der rechtlich vorgeschriebenen "Grund- und Ersatzversorgung" bekommen entsprechende Zusätze: "Inn.Strom natur" für den Ökostrom, "Inn.Strom+" für die Versorgung in fremden Netzen, "Inn.Strom Wärme" für Elektroheizungen und Wärmepumpen. Dazu kommt neu das Produkt "Inn.Strom Wärme natur", mit dem auch Speicherheizungen mit Ökostrom beschickt werden können: "Das hat kaum jemand sonst", so Kurt Fritsch.

Die Stadträte nahmen die Entwicklung sehr zustimmend zur Kenntnis. Werner Gartner (SPD) lobte die Werkleitung, Peter Stenger (SPD) berichtete aus persönlicher Erfahrung, dass "unser Strom billiger ist als der von Eon".

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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