Weitere Diskussionen um Stützmauer

+
Stützmauer in Schonstett weiter in der Diskussion
  • schließen

Schonstett - Die Diskussion um die im Schwarzbuch erwähnte Stützmauer geht in die nächste Runde. Jetzt meldete sich der Eigentümer des betroffenen Grundstücks. 

Eine Stützmauer brachte die Gemeinde Schonstett dieses Jahr in das berüchtigte Schwarzbuch des Bunds der Steuerzahler, rosenheim24.de berichtete. Die Gemeinde hatte zur Absicherung eines Geh- und Radwegs die Mauer zu weit auf dem angrenzenden Grundstück bauen lassen. Der Steuerzahler kam folglich für den Abriss und den Wiederaufbau der besagten Mauer auf.

Nun meldet sich der Eigentümer des betreffenden Grundstücks zu Wort.

Der Eigentümer des Grundstücks in Neubau bei Schonstett widersprach in einem Telefonat den Aussagen des Bürgermeisters der Gemeinde, Josef Fink. So hätten sich die Bestimmungen zum Bau von Radwegen in den Jahren der Planung keinesfalls geändert. Auch von Verhandlungen mit dem Bürgermeister selbst wolle der Eigentümer nichts wissen, Absprachen hätten lediglich mit dem Landratsamt stattgefunden. Da diese aber im Ton anscheinend so rau gewesen waren, schaltete der Besitzer auf stur.

Eine solche "unmenschliche Behandlung" ließ er sich nicht gefallen. Laut seiner Aussage wurde ihm dann zwar Geld geboten, was er ablehnte, zumal er den besagten Grund sowieso für die Zufahrt seines Zuhauses brauche. Besonders der Ausspruch "Schau ma mal, wie's Gerichte entscheidet" sei für den Eigentümer dann der entscheidende Grund gewesen, den Behörden nicht länger entgegen zu kommen.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser