Theater um den Nachtflohmarkt

Wasserburg - Der Führungswechsel beim Theaterkreis ist nicht ohne Turbulenzen abgegangen. Diese beschäftigten jetzt mit dem Flohmarkt indirekt auch den Hauptausschuss des Stadtrates.

Der Nachtflohmarkt der Stadt Wasserburg wird seit 2003 vom Theaterkreis organisiert, der dafür die Standgebühren behalten kann. Damals, so erinnerte Bürgermeister Michael Kölbl, habe es keine anderen Bewerber unter den Wasserburger Vereinen gegeben.

Die Organisation lag zu großen Teilen bei Jeanette Kampshoff. Die aber fiel bei den letzten Wahlen zur Vorstandschaft des Theaterkreises knapp durch. Sie engagiert sich nun im Verein "Maria Rast" mit dem Vorsitzenden Erich Baumgartner, der bisher auch den Theaterkreis geleitet hatte. Und genau dieser Verein wollte nun den Flohmarkt organisieren anstelle des Theaterkreises.

Bürgermeister Michael Kölbl erinnerte daran, dass man den Flohmarkt ja nicht an eine Person, sondern an den Verein vergeben hatte. Insofern seien "leichte Turbulenzen" und ein Wechsel an der Vereinsspitze kein Grund, diese Praxis nun zu verändern: "Der Theaterkreis hat auch versichert, die entsprechenden personellen Ressourcen zu haben."

Oliver Winter (CSU) hatte da schon mehr Probleme. "Wie würden wir denn verfahren, wenn sich noch mehr Vereine interessieren würden?", fragte er. Für heuer sollte man so kurzfirstig nichts mehr ändern, aber für die Zukunft wollte er sich noch nicht festlegen. Auch Werner Gartner (SPD) empfahl, nach dem Nachtflohmarkt anzuschauen, wie es gelaufen sei.

Für den Theaterkreis ist der Flohmarkt eine wichtige Geldquelle. So waren die Vertreter auf der Zuhörerbank erleichtert, dass der Verein einstimmig noch einmal den Zuschlag erhielt.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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