Auszug aus der Bürgerversammlung

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Wasserburg-Reitmehring - Die Schulwegsicherheit in der Megglestraße wird seit Jahren bei der Reitmehringer Bürgerversammlung angemahnt, so auch dieses Mal.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Marlene Hof-Hippke erinnerte daran, dass es bereits eine fertige Planung mit einem beidseitigen Bürgersteig und entschärften Ein- und Ausfahrten bei der Molkerei Meggle gab. Dafür aber wollte der größte Anlieger weder den notwendigen Grund hergeben noch den fälligen Ausbaubeitrag zahlen.

Ein beidseitiger Bürgersteig wäre nach Ansicht einiger Anwohner gar nicht zwingend notwendig, ortseinwärts auf der rechten Seite reichte. Auf der rechten Seite, weil in den Baugebieten Erlenstraße und Schmidwiese mehr Kinder wohnen. Aber auch dafür müsse die Stadt einige Quadratmeter Grund erwerben, so Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel, und ob das gelinge sei fraglich.

Ein Anwohner wollte wissen, ob die Tempo30-Zone in der Antoniussiedlung überhaupt zulässig sei, ob die Polizei dort nicht öfter Radarmessungen vornehmen könne oder ob zumindest in der Antoniusstraße beidseitig dauerhafte Geschwindigkeitsanzeigen angebracht werden könnten. Helmut Schmid, Bau- und Verkehrsrechtler der Stadtverwaltung, bezeichnete Tempo30 in der Antoniussiedlung als "unverrückbar". Anfang und Ende der Zone könnten vielleicht optisch noch hervorgehoben werden. Häufigere Radarmessungen seien der Polizei nur an Unfallschwerpunkten möglich und einen solchen gebe es dort nicht. Eine permanente Geschwindigkeitsanzeige komme nicht, aber die mobile Anlage der Stadt sei gerade erst in der Antoniussiedlung im Einsatz gewesen und werde auch sicher wieder dort aufgestellt.

Bezug nehmend auf unseren Bericht, dass der Bundesrechnungshof die Lösung mit Brücke und Kurztunnel an der B304 zu teuer finde, den Tunnel für nicht nötig halte, beantragte ein Reitmehringer, dass der Stadtrat keiner B304-Lösung ohne Kurztunnel zustimmen solle. Denn die Kröte der Brücke sei nur in Verbindung mit dem Kurztunnel zu schlucken "und bevor eine Ampel an der Megglestraße kommt, lassen wir lieber die Schranke". Marlene Hof-Hippke versicherte, dass der Antrag nicht nötig sei, "der Stadtrat ist sich einig und besteht auf den Kurztunnel."

Für Attel würde eine verbesserte Beschilderung angeregt, der Weg nach Attelthal beispielsweise sei für Auswärtige schwierig zu finden. Verbunden war diese Anregung mit dem Lob, dass der Fußweg in die Attlerau vorbildlich gepflegt werde.

syl/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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