Ludwig verteidigt Direktmandat souverän

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Daniela Ludwig holt Direktmandat in Rosenheim
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Landkreis - Klare Sache in Stadt und Landkreis Rosenheim: Ludwig (CSU) gewinnt ihren Wahlkreis mit gut 58 Prozent. Erdogan (SPD) und Zeitlmann (Grüne) liegen deutlich dahinter.

Update 22:10

Alle Wahlbezirke im Wahlkreis Rosenheim sind ausgezählt. Daniela Ludwig geht aus allen Bezirken als Sieger hervor. Mit einem Gesamtanteil von 58,14% der Erststimmen und 54,12% der Zweitstimmen zieht die Direktkandidatin der CSU wieder souverän in den Bundestag ein.

Ein Ergebnis in dieser Höhe treffe sie total unerwartet, sie habe sich persönlich an den Ergebnissen der Landtagswahl orientiert. Ursache dafür sei die Tatsache, dass die Wähler dieses Jahr vermehrt mit beiden Stimmen die CSU gewählt hätten. Zudem sei die starke Führung der Union, in Person von Angela Merkel, für den Zuwachs von um die 8% maßgeblich dafür verantwortlich. Der ehemalige Koalitionspartner, die FDP habe hingegen vollkommen versagt, ihre "eigenen Themen zu setzen und ihr eigenes Klientel anzusprechen". In Hinblick auf mögliche Koalitionen, möchte Ludwig jedoch erst die endgültige Stimmen- und damit auch die finale Sitzverteilung abwarten. Man dürfe sich jedoch sicher sein, dass die Partei mit dem Ergebnis, "dass die Partei mit dem Ergebnis sehr demütig umgeht, und wisse, dass damit eine große Verantwortung verbunden sei." Persönlich gehe es für Daniela Ludwig in den nächsten Tagen zunächst in Bayern auf diversen Sitzungen weiter, bis es am Dienstag und am Mittwoch wieder zurück nach Berlin geht.

Update 21.45 Uhr

Alle Stimmen sind da: Die Ergebnisse aus Stadt und Landkreis Rosenheim finden Sie hier!

Fest steht: Daniela Ludwig hat ihr Direktmandat sehr deutlich verteidigt und rund 58 Prozent der Direktstimmen erhalten. Ihr Herausforderer Abuzar Erdogan (SPD) hat nur rund 12,5 Prozent erreicht. Dahinter bei 9,3 Prozent Ursula Zeitlmann von den Grünen.

Update 20:35 Uhr

370 von 410 Wahlbezirken ausgezählt: Darunter auch das Gebiet Rosenheim Stadt. Daniela Ludwig liegt hier bei 52,27%. Im gesamten Wahlkreis bedeutet das 58% für die Kandidatin der CSU. Auf Bundesebene weiterhin Spannung pur, die CSU zwischen einer absoluten Mehrheit und einer Pattsituation mit den restlichen Parteien im künftigen Bundestag.

Update 19:50 Uhr

41 Wahlbezirke sind im Stimmkreis Rosenheim ausgezählt. Die CSU steht auf 60,9% der Erststimmen. Bundesweit kratzt die Union an der absoluten Mehrheit. Eine Sensation. Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim lobte den Einsatz und das Engagement ihrer Parteikollegin in Berlin. Sie sei sich sicher, dass das Ergebnis zudem ein Wachstum in der Landesgruppe zur Folge habe. *Neu: Fotos von Reaktionen der Anwesenden* 

Update 18:35 Uhr

Spontaner Jubel bei der CSU in Kolbermoor nach Bekanntgabe der ersten Prognose.

In einer kurzen Ansprache erklärte Daniela Ludwig, dass diese Hochrechnung, eine  "klare Botschaft" der Wähler bedeute. Man sei "stärker als Rot-Grün zusammen" und sende somit mit etwa acht Prozent Zuwachs ein klares Signal in Richtung der anderen Parteien. Diese Prognose sei unter anderem auf das "Vertrauen in Bundeskanzlerin Merkel" zurückzuführen.

Koalitionsaussagen zu diesem Zeitpunkt seien äußerst schwierig, und könnten erst nach Bekanntwerden der konkreten Zahlen der FDP und AfD getroffen werden.

Mit drei Sitzen unter der absoluten Mehrheit zum aktuellen Zeitpunkt sende man zudem eine klare Ansage an die linken Lager in Deutschland, so Ludwig, die sich mit dem besten Ergebnis seit 1994 sehr zufrieden zeigte.

Eindrücke bei der Bekanntgabe der ersten Prognose

Impressionen von der Wahlparty der CSU

Update 17:55 Uhr

Gebannt warten die Anhänger der CSU in Kolbermoor auf die ersten Hochrechnungen. Knackt die FDP die 5% Hürde? Wieviel Prozent staubt die AfD bei ihrer ersten Kandidatur ab? Große Koalition oder bricht die SPD ihr Wort? Fragen die frühestens mit der ersten Prognose um 18 Uhr Stück für Stück geklärt werden können.

Vorbericht zur Bundestagswahl

Nach dem Sieg der CSU bei den Landtagswahlen am vergangenen Wochenende, blickt man gespannt auf die Wahlen auf Bundesebene. Die absolute Mehrheit steht hier zwar nicht zur Debatte, welcher Koalitionspartner es am Ende wird, ist jedoch noch offen.

Mit einer absoluten Mehrheit und den zwei Direktkandidaten aus den Stimmkreisen Rosenheim Ost und West in den Landtag, ging die CSU aus der Landtagswahl am vergangenen Wochenende. Diesen Sonntag steht nun die Wahl für den deutschen Bundestag vor der Tür. Einerseits gestärkt vom Ergebnis der letzten Woche, andererseits etwas unsicher, aufgrund des starken Stimmenrückgangs beim ehemaligen Koalitionspartner, der FDP, geht die CSU in die zweite Runde in Bayern. Etwas Rückendeckung erhält man dabei aus der Statistik. So wurde der Wahlkreis in den letzten 60 Jahren durchgängig von den Direktkandidaten der Christdemokraten gewonnen. Und so auch 2009, damals konnte die Direktkandidatin der CSU, Daniela Ludwig, mit 51.5% der Erststimmen und 46,7% der Zweitstimmen, souverän ihren Einzug in den Bundestag feiern. Als "Titelverteidigerin" geht die geborenen Müncherin auch dieses Jahr wieder an den Start.

Auf Seiten der SPD stellt sich dieses Jahr ein Neuling in der Politik zur Wahl. Der 20 Jahre alte Student, Abuzar Can Erdogan, beerbt die ehemalige Kandidatin Angelika Graf, die 2009, 14,4% der Erstimmen erreichte. Ein schweres Los für den jungen Studenten, gegen die erfahrenen Ludwig im konservativen Bayern anzutreten. Die FDP schickt Thomas Rauscher ins Rennen, einen Juristen und Professor der Universität Leipzig. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichten die Liberalen 9,2% der Erstimmen und 14,5% der Zweitstimme. Ob die Partei dieses Jahr an die Zahlen von vor vier Jahren anknüpfen kann, wird jedoch stark bezweifelt. Laut aktuellen Meinungsumfragen könnte es dieses Jahr für die FDP sogar sehr eng mit dem Erreichen der 5% Hürde und damit dem Einzug in den deutschen Bundestag werden. Als Koalitionspartner mit der CDU/CSU wäre die FDP somit aus dem Rennen. Die Grünen erreichten 2009 unter ihrer Direktkandidatin Anna Rutz 12,2% der Erststimmen und 11,4% der Zweitstimmen. Ursula Zeitlmann tritt hier ihre Nachfolge an. Bundesweit wird erwartet, dass sich die Partei um die Vorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir dieses Jahr um die 10% einpendeln wird.

Das berüchtigte "Zünglein an der Waage" könnte beim heutigen Wahlgang die im Februar 2013 gegründete AfD, die "Alternative für Deutschland" darstellen. Als Direktkandidat startet hier Jürgen Glaudigau. Der 44-jährige aus Prien am Chiemsee beklagt in seiner Erstkandidatur, den Kernzielen seiner Partei entsprechend, in erster Linie die Tatsache eines "Fehlens der Opposition in der aktuellen Euro-Rettungspolitik". Prognosen für die AfD deuten, analog zur FDP, auf ein Ergebnis um die 5% hin. Das wäre ein passables Ergebnis für die neue Partei, die somit indirekt für das Stimmenminus seitens der Liberalen verantwortlich sein könnte. Rosenheim24.de ist für sie am Wahlabend bei den Parteien vor Ort und informiert sie über Hochrechnungen und den Ausgang der Bundestagswahl 2013.

Quelle: rosenheim24.de

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