Mit wenig Aufwand Unfälle an Gewässern vermeiden

Wasserwacht: Mehr Sicherheit durch Baderegeln

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Die ehrenamtlichen Helfer der Rotkreuz-Wasserwacht überwachen in den Sommer- monaten den Badebetrieb. Da sie aber nicht immer alles sehen und sofort zur Stelle sein können, ist es wichtig, dass Badegäste die Baderegeln befolgen.

Landkreis - In den heißen Sommermonaten suchen viele Menschen die Abkühlung in Seen, Flüssen und Schwimmbädern. Damit die Erfrischung im Wasser ein Vergnügen bleibt, es jedoch einige Baderegeln zu beachten, auf die die Wasserwacht Traunstein zu Beginn der Sommerferien verweist. 

So sollte man vor dem Gang ins Wasser neben der Wassertemperatur vor allem den eigenen körperlichen Zustand berücksichtigen: Mit vollem Magen, übermüdet, erkältet oder gar unter Medikamenten-, Alkohol- oder Drogeneinfluss sollte man das Wasser meiden. Auch ist es wichtig, nicht erhitzt ins Wasser zu springen, sondern sich vorher langsam abzukühlen. Vom Springen in unbekanntes oder trübes Gewässer wird ebenfalls dringend abgeraten, da dies zu schweren Verletzungen führen kann.

Eltern überschätzen oft die Schwimmfähigkeiten ihrer Kinder

„Ein besonderes Anliegen ist der Wasserwacht, dass Eltern die Schwimmfertigkeiten ihrer Kinder nicht überschätzen. Vor allem bei Eltern von Kindern zwischen acht und elf Jahren beobachten wir dies leider oft. Auch in diesem Alter ist es noch wichtig, dass Eltern ein Auge auf ihre Kinder im und am Wasser werfen“, betont Michael Weisky, Vorsitzender der Kreiswasserwacht Traunstein. Auch sollten Kinder (ebenso wie ältere Nichtschimmer) nie aufblasbare Schwimmkörper als einzige Schwimmhilfe benutzen.

Nie in unbekannte oder trübe Gewässer springen 

Während des Badens gilt es ebenfalls einige Dinge zu beachten, um sicher unterwegs zu sein. Um Unfälle zu vermeiden, sollte nie im Bereich von Sprunganlagen oder motorisierten Wasserfahrzeugen geschwommen oder getaucht werden. Wer friert sollte das Wasser zügig verlassen. Dies gilt auch, wenn das Wetter zu Sturm oder Gewitter umschlägt. 

„Die Helfer der Wasserwacht sind seit Mai an den heimischen Gewässern präsent und werden ihren ehrenamtlichen Dienst bis in den Herbst hinein fortsetzen. Aber sie können natürlich aufgrund der hohen Zahl an Badegästen nicht immer alles sehen. Darum ist es wichtig, dass Menschen, die einen Schwimmunfall oder einen anderen Notfall an einem Gewässer beobachten, sofort Erste Hilfe leisten und einen Notruf über die Nummer 112 absetzen“, sagt Weisky.

Alle Baderegeln können unter www.wasserwacht.bayern/baderegeln.html eingesehen werden.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

Quelle: rosenheim24.de

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