Überwachung an Containern zeigt Erfolg

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Es wird weiter überwacht an den Wertstoffinseln der Stadt, Warnschilder weisen darauf hin.

Wasserburg - 184 "Müllsünder" wurden im letzten Jahr an den Wertstoffinseln bei unerlaubten Ablagerungen erwischt. Die festgestellten Mengen gingen aber weiter zurück.

Die gute Nachricht von Bernhard Schachner, dem Abfall-Sachbearbeiter der Stadt, im Umweltausschuss: Die unerlaubten Abfallablagerungen, vor allem vor den Sammelcontainern, wurden seit der Überwachung erheblich weniger. Trotzdem hat das Jahr 2010 einen neuen Höchststand von erwischten Müllsündern gebracht.

Noch sind einige Verfahren offen, bei einem steht der Gang vor das Amtsgericht bevor, weil der Bußgeldbescheid angefochten wurde. Doch die meisten Ertappten zahlen anstandslos, wenn sie von den Überwachern mit ihren Vergehen konfrontiert und von der Stadt entsprechend angeschrieben werden.

Durchschnittlich 91 Euro bei den Bußgeldern wurden fällig. In 41 Fällen reichte eine Verwarnung aus, im Durchschnitt 25 Euro. 14.000 Euro kamen so im letzten Jahr in die Stadtkasse. Das reicht knapp aus, um die Überwachung zu finanzieren. Es wird aber von der Stadt anders verwendet, nämlich für den "Windelzuschuss", mit dem Familien bei den Abfallgebühren entlastet werden.

81 Prozent der "Verursacher" waren übrigens aus Wasserburg. Demnach ist der Anteil von Nachbarn, die unerlaubterweise ihren Abfall in Wasserburg deponieren, geringer geworden. Bei den Stadtteilen war diesmal mit großem Vorsprung (53 Prozent) die Burgau vorne. Dies hänge aber vor allem mit dem Schwerpunkt der Überwachung zusammen, erklärte Bernhard Schachner im Ausschuss.

730 Kilogramm Müll zogen die Überwacher bei ihren Kontrollen wieder aus den Wertstoff-Containern. 2007 waren es noch 2,1 Tonnen. So gesehen wurde im Ausschuss den "Müll-Detektiven" bereits ein deutlicher Erfolg bescheinigt. Ihre Arbeit soll daher fortgesetzt werden - oder vielleicht sogar erweitert: Auch das Abkippen von Grüngut aus dem eigenen Garten in irgendwelchen Waldstückchen sei illegal, so der Ausschuss.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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