Neues Festival

Das soll beim Midsommar 2018 in Unterreit geboten werden

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Das Sonnwendfeuer ist der zentrale Bestandteil des Festivals.
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Unterreit - Vom 15. bis 17. Juni soll im Ortsteil Hub erstmals das Midsommar 2018 stattfinden. Es soll ein etwas anderes Festival werden.

"Im Grunde ist es ein großes Sonnwendfest mit viel drum herum", erklärt Aaron Kokal im Gespräch mit innsalzach24.de. "Es soll kein klassisches Festival werden, zu dem die Leute kommen, sich verschiedene Bands anhören und dann wieder abreisen." Die Musik soll zwar ein zentraler, aber nicht allein bestimmender Teil des Festivals sein. "Vielmehr wird es noch ein buntes sonstiges Programm sein. Beispielsweise wird es verschiedene Workshops, ein Freilicht-Kino und Sportangebote geben", so der 26-Jährige. 

Umfangreiches Programm

Als Gelände dienen diverse umliegende Wiesen in Hub. . Auf drei Bühnen finden vor allem am Freitag- und Samstagabend Konzerte statt. Auf zwei davon wird eher elektronische Musik geboten, eine Bühne ist für Live-Musik reserviert. "Am ersten Abend soll das übergreifende Thema 'Beats' am anderen 'Gitarre' sein", erklärt Kokal, "Also einmal Künstler aus dem Instrumental Hip-Hop, House aber auch Synth-Pop und experimentelle Crossovers aus Jazz und Drone. Am anderen Abend Indie, Folk oder Rock."

"Wir sind besonders stolz, diesmal am Freitag ANUDO aus Italien zu zeigen, die es im Zuge ihrer Europatournee auch zu uns schaffen. Außerdem, extra aus Athen eingeflogen, kommt MODERATOR mit seiner neuen LP zu uns." Am Samstag treten dann NI SALA, die TONECOOKS und AGGRESSIVE SWANS auf. "Auch für die Freunde der Verzerrung und der ruhigeren und raumgreifenden Klänge ist mit PICTURES FROM NADIRA definitiv etwas geboten." 

Anfänge in den 90ern

"Angefangen hat alles mit Sonnwendfeuern, die mein Vater in den 90er-Jahren veranstaltet hat", berichtet Kokal, "Da trat dann auch immer eine Band auf und es gab Freibier." Das sei dann aber irgendwann wieder eingeschlafen. Der gebürtige Unterreiter wohnt seitdem er 14 ist in München. Das von ihm gegründete Künstlerkollektiv "Schallvagabunden" ist auch eigentlich vor allem in der Landeshauptstadt als Konzertveranstalter, Equipment-Verleih und Musiklabel aktiv, organisiert aber auch die Veranstaltung in Unterreit. Vor etwa zehn Jahren habe er die Veranstaltung dann wiederbelebt. "Das wurde dann rasch immer größer", berichtet er, "Zuerst waren wir 50 Leute, irgendwann 200 und im letzten Jahr fast 700!" 

Damit sei dann auch ein Punkt erreicht worden, ab dem die Feier nicht mehr als Privatveranstaltung möglich gewesen sei. "Das soll dieses Jahr sowohl für uns als auch für die Behörden einmal ein Probelauf sein."Sowohl Gemeinde und Gemeinderat als auch das Landratsamt haben bereits ihr Einverständnis mitgeteilt. "Auch die Polizei ist mit unserem Sicherheitskonzept sehr zufrieden", betont Kokal. Bisher sei es immer möglich gewesen, dass die Besucher überwiegend ihre Abfälle selbst beseitigten. 

Familiärer Charakter soll erhalten bleiben

Das Publikum stammt bisher meistens aus München. Kokal freut sich bereits darauf, dass diesmal vielleicht auch mehr Leute aus der Region kommen werden. "Wir wollen aber auf keinen Fall mehr als 1000 Leute da haben", betont er. "Es soll kein großes, kommerzielles Festival werden, auf dem man dann für fünf Euro Bier im Plastikbecher kauft, sondern wir wollen den bisherigen, fast familiären Charakter erhalten. Weitere Informationen und Möglichkeiten, Tickets zu kaufen, finden Sie auf der Website des Festivals. Aktuell ist das Programm noch nicht vollständig, Ergänzungen werden in den nächsten Wochen noch bekannt gegeben.

Bilder vom Midsommar 2017

Quelle: innsalzach24.de

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