Unterstützung für Stützmauer

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Nicht mehr sehr stützend ist die Stützmauer unter dem Spielplatz.

Haag - Auf eine unkomplizierte und kostengünstige Lösung einigte sich der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats bei der Sanierung der Mauer am Graf-Ladislaus-Weg.

Die Stützmauer, die entlang des Graf-Ladislaus-Weges vom Bräuhausplatz zum Spielplatz unter dem Schlossturm führt, ist marode geworden. Baureferent Bernd Furch belegte mit Bildern, dass die Wand komplett abgefallen ist. Eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit sieht er im Absenken der Rinne entlang der Mauer.

Man könnte, so der schnelle Vorschlag, "zur Not" Asphalt draufgeben und nächstes Jahr erneuern. Das Denkmalamt habe bereits ankündigt, nicht mitzureden, obwohl sich die Mauer in Sichtweite des Schlossturms in "exponierter Lage" und im Sanierungsgebiet befinde. Keine Probleme scheint es beim unteren Teil des Mauerwerks Richtung Bräuhausplatz zu geben, der im Besitz des Grafen Moy ist.

Weiter schlug Furch vor, für die Sanierung ein Bauunternehmen zu beauftragen, ohne einen Architekten einzubeziehen. Die Instandsetzung werde die Gemeinde auf diesem Weg geschätzte 30 000 Euro kosten und müsste im Haushalt für 2011 verankert werden.

Im Weiteren wurde geklärt, dass die Stützmauer den mit Sträuchern bestückten Hang begrenzt, auf dem sich der ehemalige Schulhof und heutige Kinderspielplatz unter dem Schlossturm befindet. Die Holzlatten des Zaunes müssten je nach Zustand erneuert werden. Einige Sträucher wegzunehmen empfehle sich.

Gegen jede Art von architektonischer Planung sprach sich Konrad Kolbinger (CSU) aus, der die Mauer am liebsten "so stehen lassen" würde und vorher die wichtigeren Parkplatzaufgaben des Zentrums lösen will. "Nichts Aufwendiges", schloss sich Zweiter Bürgermeister Dr. Winfried Weiß (CSU) an. Dr. Bernhard Grabmeyer von den Freien Wählern Haag plädierte darauf, dauerhaft zu betonieren, "dass es länger hält".

Den entsprechenden Beschluss fassten die Räte einstimmig.

xy/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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