Vereine, Gewerbe und Ehrenamt vernetzen

Amerang - Nicht nur als Museumsdorf mit dem Bauernhausmuseum, Automobilmuseum und Schloss ist Amerang weit über die Region hinaus bekannt.

"Angenehm anders" steht im Logo des Dorfes und meint damit ein lebendiges Vereinswesen und zahlreiche Highlights im Jahresablauf. Dabei sei eine gute Vernetzung der Gruppen und Aktivitäten äußerst wichtig und unerlässlich, so Bürgermeister Gust Voit beim jährlichen Treffen aller Vereinsvorstände sowie Vertretern von Arbeitskreisen, den Kindergärten sowie aus dem Pfarrverband.

Beim Rückblick auf 2009 ließ der Bürgermeister noch einmal zahlreiche Höhepunkte Revue passieren, darunter das Gautrachtenfest oder das gelungene Varieté-Festival des Gewerbevereins im Zirkuszelt. Die Gemeindeverwaltung bittet, alle Veranstaltungen, Termine oder Änderungen rechtzeitig zu melden, da sie auf der Ameranger Homepage ständig aktualisiert würden.

Im Hinblick auf Änderungen der Gaststättenverordnung und der Meldepflicht wies Voit auf einige rechtliche Anordnungen bei Veranstaltungen hin. Zu den nicht klassischen Vereinen in Amerang gehört zum Beispiel die LEO-Lokalbahn. Sie erhielt ein volles und stürmisches Lob der Anwesenden, denn bei ihr sei die Klimaanlage noch nie ausgefallen.

Zum Thema Vernetzung und soziales Engagement wurde unter anderem der jährliche Kinderfasching, den die Ameranger Theatergemeinschaft ausrichtet, genannt. Die Initiative des "Kinder-Gebrauchtkleidermarkt" spendet den Ertrag regelmäßig für die Kindergärten und bietet Hilfe in konkreten Notlagen an.

Schon zum zweiten Mal startete im Mai der Frauenlauf gegen Brustkrebs in Amerang, an dem heuer 359 aktive Läuferinnen teilnahmen. Seit mehreren Jahren bietet der Ameranger Sportverein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres an, wobei, darauf wurde eigens verwiesen, Helmut Rußler immer als unermüdlicher "Mentor" der jeweiligen "FSJ-ler" tätig ist.

Wirtschaftswunder wieder nächstes Jahr

Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Rainer Sckeyde, engagiert sich im Arbeitskreis "Barrierefreier Tourismus" und ist gern bereit, Informationen an Interessierte weiterzugeben. Sckeyde kündigte für Juni 2011 wieder ein "Ameranger Wirtschaftswunder" an, das von den Wirten in Verbindung mit einer Gewerbeschau gestaltet werden soll.

mpa/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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