Planer: Straße nicht schuld

Zu viel Wasser

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Seit dem Straßenbau könne der Mühlbach das Wasser nach Starkregen nicht mehr bewältigen, so die Klage des Anliegers.

Babensham - Die Errichtung eines Regenwasser-Auffangbeckens am Mühlbach wünscht Robert Eckerl aus Babensham. Der Bachlauf könne die Wassermassen nicht mehr bewältigen:

Seit dem Bau der Umgehungsstraße schwelle der Mühlbach bei Platzregen so stark an, dass der Bachlauf die Wassermassen nicht mehr bewältigen könne und seine Garagen unter Wasser gesetzt würden. Nach Ansicht von Eckerl sind das Straßenwasser und der dazu gehörige Kanal falsch berechnet.

Ingenieur Konrad Haindl, der für den Bau der Umgehungsstraße verantwortliche Planer, betonte in der Gemeinderatssitzung, dass von der Straße kein Wasser in den Bach laufe, die Gemeinde also nicht für die Probleme verantwortlich gemacht werden könne. Unterhaltspflichtig für das Wehr sei Eckerl, der dessen Höhe festlegen müsse.

Trotzdem wollte der Gemeinderat bei der letzten Sitzung im Interesse eines nachbarschaftlichen Konsenses nach einer einvernehmlichen Lösung suchen. So sprach sich Gemeinderat Josef Hintermayr aus Riepertsham für eine pragmatische Lösung aus, nämlich das Wehr umzugestalten.

Zuschuss für Wehr-Umbau

An den Kosten dafür, die er auf etwa 1000 Euro schätzte, sollte sich die Gemeinde beteiligen. Einstimmig entschieden die Räte, dass man in Absprache mit dem Unterhaltsberechtigten des Wehrs eine konstruktive Regelung finden wolle.

Damit war der Gemeinderat auch dem Ersuchen des Straßenbauamtes Rosenheim nachgekommen, den Vorwurf von Eckerl zu behandeln und die Entwässerungsberechnung zu prüfen.

mjo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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