Vier Tage kein Auto aus Westen

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Der Kreisel am Landschaftsweg sieht schon ziemlich fertig aus, muss wegen Asphaltierungsarbeiten aber vom 2. bis 5.August komplett geschlossen werden. Foto Heck

Wasserburg - Die Arbeiten am Kreisel Landschaftsweg liegen Wochen vor dem Zeitplan, statt Mitte September wird er Anfang August fertig. Zuvor aber ist der Bereich für den Verkehr komplett gesperrt.

"Es ist ein toller Asphalt, der für hohe Belastungen ausgelegt und auch noch lärmreduzierend ist. Er muss aber in einem Zug als Deckschicht aufgebracht werden, denn Nähte werden ganz schnell zu Problemstellen die extrem reparaturanfällig sind", erklärt Konrad Haindl. Ein Tag Vollsperrung, wie ursprünglich geplant, reicht für die Asphaltierungsarbeiten nicht aus.

Bauverwaltung und Planer wollten eine längere Sperrung eigentlich verhindern, "es muss aber sein", so Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel. Denn gerade an den Anschlüssen zur Münchner Straße muss erst noch einiges abgefräst werden, damit die Anbindung stimmt, da ist genaue Arbeit gefragt. Und bei Flutlicht in der Nacht? "Geht nicht, da werfen die Maschinen zu harte Schatten", so Haindl. Und bei 14000 bis 16000 Fahrzeugen pro Tag sei das Ganze sinnvollerweise nur mit einer Sperrung zu machen.

Die beginnt nun am Montag, 2.August, um 8.30 Uhr und dauert bis Donnerstag, 5.August, um 17 Uhr. Diese Sperrung betrifft auch die Tankstelle, deren Anschluss an die Staatsstraße auch noch hergestellt werden muss. Nur für Notarzt- und Rettungswagen, die aus dem Westen der Stadt zum Krankenhaus wollen, gibt es einen Schlupfweg, für alle anderen Fahrzeuge ist der Weg dicht.

In die Altstadt und aus dieser heraus kommen Motorrad-, Auto- und Lkw-Fahrer an diesen vier Tagen nur über die rote Brücke. Die Geschäftsleute sind schon informiert, müssen ihre Lieferungen umdisponieren - das Brucktor ist bekanntermaßen nur 3,40 Meter hoch. "Für die Post zum Beispiel gar kein Problem, die fahren einfach mit kleineren Lkws", so Förtsch-Menzel.

Für den Stadtbus musste sich der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Andreas Hiebl etwas einfallen lassen. Denn auch der kommt am Kreisverkehr nicht vorbei. Nun fährt der Stadtbus Richtung Badria die Haltestellen Inn-Salzach-Klinikum, Kreisklinik und Innhöhe sowie Max-Emanuel-Platz nicht an. Ein- und Aussteigen ist während der viertägigen Sperrung an einer provisorischen Haltestelle, die in der Bucht vor dem Gaberseer Kreisverkehr, an der Info-Tafel, eingerichtet wird. Von dort geht die Route über die Nordumgehung zur Landwehrstraße und zum alten Bahnhof. Vom Bahnhof geht es über die Burg zur Rosenheimer Straße und dann ganz normal durchs Burgerfeld zum Badria.

In der Gegenrichtung startet der Bus ganz normal am Badria, fährt bis zum Gimplberg und dann die Salzburger Straße hinauf zur Nordumgehung und zum Bahnhof Reitmehring. Die der Altstadt näheste Haltestelle ist am Gimplberg - oder man steigt Landwehrstraße oder Stadtbahnhof ein und fährt schon mit hinauf zum Badria.

Auch bei den RVO-Regionalbuslinien entfallen während der Sperrung die Haltestellen Innhöhe und Inn-Salzach-Klinikum, da auch diese Busse über die Umgehungsstraße fahren.

Bereits am kommenden Montag, 26. Juli, ist der Kreisverkehr von 19 bis 23 Uhr halbseitig gesperrt, der Verkehr wird mittels Ampel geregelt. Denn dann wird schon ein Großteil der Baustelleneinrichtung zurückgebaut. Vom kommenden Dienstag bis zum Weinfestwochenende gilt die bisherige Regelung: Köbingerbergstraße und Landschaftsweg sind gesperrt, die derzeitigen Umleitungen gelten.

Und am Montag, 2.August, geht am Kreisverkehr erst einmal gar nichts mehr, nur Fußgänger und Radlfahrer kommen noch vorbei. Sollte es allerdings am 2. und 3.August regnen, dann wird die Asphaltierung um eine Woche verschoben.

syl/Wasserburger Anzeiger

Quelle: rosenheim24.de

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