HITZIGE DISKUSSION IM GEMEINDERAT über Betretungsverbot

Weitere Bohrungen in Vogtareuth nötig: "Das könnte bis zu 70.000 Euro kosten"

Vogtareuth - Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung stand das Thema Wasserversorgung erneut im Mittelpunkt. Grund einer Abstimmung: Das Betretungsverbot, das die Gemeinde 2007 ausgesprochen hat.

Nachdem am 19. Juni die Probebohrung für den "Brunnen "Gassner" im Wald bei Lochen begonnen hat, zeigen die ersten Wasseranalysen erfreuliche Ergebnisse. "Besonders die Nitratwerte liegen mit 10 Milligramm/Liter erfreulich niedrig", so Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter bei der Bürgerversammlung Anfang August

Nun steht der nächste, der entscheidende Schritt an: die Durchführung der „Stichtagsmessung“. Um das Schutzgebiet exakt bemessen zu können – „es darf nicht zu groß bemessen werden“, so Dr. Werner Knorr vom gleichnamigen Ingenieurbüro – müssen an einem Tag an vielen, vorher festgelegten Punkten Messungen durchgeführt werden. Nur so könnte eine genaue Höhenkarte über das Grundwasser, seine Fließrichtung und Menge erstellt werden, so das OVB in seiner Donnerstagsausgabe. „Das könnte bis zu 70.000 Euro kosten. Geld vom Steuerzahler, das Vogtareuth sparen könnte, wenn man dem Rosenheimer Wunsch auf Ende des Betretungsverbotes jener Messstelle nachkommen würde", so Knorr laut der Zeitung weiter. 

Aus diesem Grund stand das bisherige Betretungsverbot  – ausgesprochen 2007 durch die Gemeinde Vogtareuth – aufzuheben und damit den Stadtwerken Rosenheim zu erlauben, einen von ihnen dringend benötigten Messpunkt zu betreten; oder eben das Betretungsverbot aufrechtzuerhalten, dafür aber dann selbst kostenintensiv eigene Messstellen zu errichten. Wie das OVB abschließend berichtet, haben sich die Räte mit 7:6 Stimmen für das Beibehalten des Betretungsverbotes ausgesprochen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrer gedruckten OVB-Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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