Ein behindertengerechtes Auto für Jann-Lieven

Kleiner Vogtareuther mit seltener Genkrankheit braucht Hilfe

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Der kleine Jann-Lieven aus Vogtareuth leidet under dem seltenen  Prader-Willi-Syndrom 
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Vogtareuth - Es ist wahrscheinlich der Albtraum einer jeden Mutter: Die Diagnose, dass ihr Kind unheilbar krank ist. Das musste auch Anna R. (21) aus Vogtareuth durchstehen. Doch sie und ihr kleiner Sohn lassen sich nicht unterkriegen.

Der kleine Jann-Lieven (3) aus Vogtareut leidet an dem seltenen Prader-Willi-Syndrom, einer Genmutation, die mit körperlichen, stoffwechselbezogenen und kognitiven Symptomen einher geht. 2013 bekamen er und seine damals 17-jährige junge Mutter Anna vom Arzt die niederschmetternde Diagnose mitgeteilt. 

"Ich war am Ende"

"Ich muss ehrlich zu geben, dass für mich in diesem Moment die Welt zusammengebrochen ist", sagt Anna. "Ich hatte schon Angst davor mit 17 ein Kind großzuziehen, aber dann sollte mein Kind auch noch schwerbehindert sein? Ich war zuerst wirklich am Ende, wusste mir keinen Rat mehr und wusste nicht wie ich es schaffen sollte. Wären meine Eltern damals nicht an meiner Seite gewesen, hätte ich niemals gewusst, wie ich das schaffen soll. Sie gaben mir die nötige Unterstützung und den nötigen Halt. Aber ich habe schnell gemerkt, dass man überall kämpfen muss. Unterstützung zu bekommen ist sehr schwer."

Unterstützung durch die Familie

Anna R. und ihr kleiner Sohn Jann-Lieven brauchen dringend Hilfe

Ohne die Unterstützung durch ihre Familie könnte Anna ihre Traumausbildung zur Erzieherin nicht machen. Jann-Lieven darf wegen seinem fehlenden Sättigungsgefühl niemals ohne Kontrolle sein, muss sehr viel Sport treiben und braucht den ganzen Tag Beschäftigung. Die 21-Jährige wohnt daher bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier Geschwistern, da sie sonst ihre Ausbildung nicht bewerkstelligen könnte. "Allerdings können mich meine Eltern in finanzieller Hinsicht auch kaum unterstützen. Sie probieren wirklich ihr Möglichstes, aber ich habe ja selber auch noch kleine Geschwister." 

Behindertengerechtes Auto wird dringend benötigt

Das Auto, mit dem Anna nicht nur zum Einkaufen fahren, sondern ihren Sohn auch zu seinen Therapien, zum Sportverein und zu Arztbesuchen nach München fahren muss, ist nicht mehr das Beste, viel zu klein und nicht behindertengerecht. Die Mutter ist verzweifelt: "Ich weiß einfach nicht wo ich Hilfe her bekomme und ich kann mir ein größereres und sichereres Auto nicht leisten. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich tun soll,deswegen bitte ich Sie wirklich herzlich um Hilfe. Es wäre ein Traum wenn sie uns dabei unterstützen könnten, bzw. Jann-Lieven dabei unterstützen könnten, mobil zu werden."

Wer möchte helfen?

Da sich Anna kein behindertengerechtes Auto leisten kann, hat sie ein Spendenkonto eingerichtet. "Vielleicht haben Sie die Möglichkeit uns zu helfen. Ich wäre Ihnen wirklich mehr wie dankbar!"

Das Spendenkonto: 

Mobil mit Behinderung e.V. - Bank für Sozialwirtschaft

BIC: BFSWDE33KRL 

IBAN: DE41 6602 0500 0008 7113 00

Konto: 87 113 00 

BLZ: 660 205 00 

Codewort: "Jann-Lieven"

oder per Paypal hier

Quelle: rosenheim24.de

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