Stadtwerke schlagen Kooperation vor 

Die kommunale Wasserschlacht geht weiter 

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Rosenheim/Vogtareuth/ Prutting - Im Bezug auf den Wasserstreit ist bislang keine Einigung in Sicht. Nach einem erneuten Streit um den Brunnen Buchwald, haben sich die Fronten wieder verhärtet. 

Damit auch im Notfall die Rosenheimer noch Trinkwasser aus dem Hahn zapfen können, wollen die Stadtwerke eine Notfallversorgung aufbauen. Nun ist als Folge eines Pumpversuchs der Wasserstreit zwischen Rosenheim, Vogtareuth und Prutting wieder hochgekocht, wie das OVB berichtet. 

Die Stadtwerke Rosenheim rückten schon vor einiger Zeit vom Brunnen Buchwald ab und wandten sich dem neuen Standort Moosen zu. Der liegt jedoch in der Nähe einer empfindlichen Naturlandschaft, dem Burger Moos. Die Pruttinger und vor allem die Schutzgemeinschaft Hofstätter und Rinser See (SHR) sind davon nicht begeistert, da sie eine Austrocknung der Seen befürchten. 

Vogtareuth zeigt Gesprächsbereitschaft

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Da Vogtareuth und Prutting einen neuen Brunnen benötigen, haben die Stadtwerke eine Kooperation beim Brunnenbau vorgeschlagen. Während Prutting diese ablehnte, zeigte Vogtareuth zumindest Gesprächsbereitschaft, so die OVB Heimatzeitung. 

Die Gemeinde Vogtareuth möchte den Brunnen Buchwald von den Stadtwerken übernehmen, jedoch soll das Trinkwasser nur für den kommunalen Bedarf verwendet werden. Denn auch Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter sieht die massive Gefährdung des Sees, falls die Stadtwerke mit der Entnahme beginnen würden. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Roland Weihra

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