"Das Wasser bleibt in unseren Händen"

Die Wasserversorgung für Vogtareuth ist gesichert 

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Vogtareuth - Die kommunale Wasserschlacht scheint beendet. Rund 1,2 Millionen Euro wird die neue Wasserversorgung für die Gemeinde Vogtareuth kosten. Dafür ist diese dann für die nächsten Generationen gesichert. 

Nach dem jahrelangen Hin und Her um die Wasserversorgung beginnt am Montag, 19. Juni, die Probebohrung für den "Brunnen Gassner" im Wald bei Lochen. Dadurch ist die Versorgung für die Gemeinde Vogtareuth dann für viele folgende Generationen gesichert. 

Im Vorfeld kam es fast zum Bruch mit den Stadtwerken Rosenheim, denn diese wollten Probebohrungen im Gebiet um den Hofstätter See durchführen. "Für eine Notversorgung der Stadt", so das Argument. Die Vogtareuther, Pruttinger und vor allem die Schutzgemeinschaft Hofstätter und Rinser See (SHR) sind davon aber nicht begeistert, da sie eine Austrocknung der Seen befürchten. 

Frist bis Ende 2020 

Vogtareuths Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter sieht, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, den Probebohrungen nun mit Zuversicht entgegen. Bis 31.12.2020 müsse die Gemeinde in Sachen Wasserversorgung auf eigenen Beinen stehen und die Versorgung sicherstellen. "Das könnte zwar eine knappe Sache werden, aber wir sind dran. Ich bin zuversichtlich", so der Rathauschef.

Wenn Wasserqualität und Wassermenge bei den Testbohrungen ein gutes Ergebnis erzielen, werde laut OVB das Schutzgebiet ausgelegt, ein Brunnenhaus mit Pumpe errichtet, Stromleitungen verlegt und Zufahrtswege angelegt.Das Ganze wird derzeit mit rund 1,2 Millionen Euro kalkuliert, welche möglicherweise auf die Bürger umgelegt werden. Leitmannstetter sieht der Sache aber trotzdem positiv entgegen: "Das Wasser bleibt in unseren Händen."

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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