Vogtareuther Wasserversorgung 

Probebohrungen zeigen erfreuliche Ergebnisse 

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Vogtareuth - Bei der jüngsten Bürgerversammlung im Vogtareuther Feuerwehrhaus stand das Thema Wasserversorgung erneut im Mittelpunkt:

Gut besucht war die Bürgerversammlung zum Thema Wasserversorgung im Vogtareuther Feuerwehrhaus. Nachdem am 19. Juni die Probebohrung für den "Brunnen "Gassner" im Wald bei Lochen begonnen hat, zeigen die ersten Wasseranalysen erfreuliche Ergebnisse. "Besonders die Nitratwerte liegen mit 10 Milligramm/Liter erfreulich niedrig", so Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter.

Bis 31.12.2020 muss die Gemeinde Vogtareuth in Sachen Wasserversorgung auf eigenen Beinen stehen und die Versorgung sicherstellen. Laut Dr. Werner Knorr könnte dies auch funktionieren. Der Brunnen Buchwald/Lochen könnte - wenn es keine Störungen gibt - im Jahr 2020 "an die Wasserleitung gehen", wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet. Damit wäre die Wasserversorgung für die nächsten Generationen gesichert.

Stadtwerke sollen an Notversorgung festhalten 

Die kommunale Wasserschlacht sorgte bereits vor einiger Zeit für Ärger. Im Vorfeld kam es fast zum Bruch mit den Stadtwerken Rosenheim, denn diese wollten Probebohrungen im Gebiet um den Hofstätter See durchführen. 

"Für eine Notversorgung der Stadt", so das Argument. Die Vogtareuther, Pruttinger und vor allem die Schutzgemeinschaft Hofstätter und Rinser See (SHR) sind davon aber nicht begeistert, da sie eine Austrocknung der Seen befürchten. Die Stadtwerke sollen jedoch am Aufbau einer Wasser-Notversorgung festhalten, wie Pressesprecher Thomas Bugl bei der Jahrespressekonferenz deutlich machte. 

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Collage (dpa/pixabay)

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