Abschlussfeier der Verwaltungsschule

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Alle Absolventen im Rathaussaal

Wasserburg - Nach zweijähriger Ausbildung nahmen am Donnerstag 34 Absolventen ihre Urkunde mit der Berufsbezeichnung „Verwaltungswirt“ im Wasserburger Rathaussaal in Empfang.

Die Leiterin der Verwaltungsschule, Brigitte Kilburger, konnte hochrangige Gäste begrüßen: So waren neben vielen anderen Gästen Herr Ministerialdirigent Zwick, Abteilungsleier im Arbeitsministerium, die Präsidentin des Landessozialgerichts, Frau Mette, sowie die Vizepräsidentin des Landesarbeitsgerichts Nürnberg, Frau Bonfigt, gekommen, um die Urkunden zu überreichen.

Frau Kilburger gab den Anwärtern ein Zitat von Dostojewski mit auf den Weg: „Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unseren Herzen eingeschlossen“. Die Absolventen sollten sich bewusst machen, wie viel Schönes es in ihrem Leben gibt und sich vor allem auch dann an die Worte erinnern, wenn der Alltag eingekehrt ist.

Die drei Prüfungsbesten der beiden Fachrichtungen: (untere Reihe) Claudia Wolfrum, Sissy Müller und Jacqueline Lampret; (obere Reihe) Katja Müller, Corinna Märkl sowie Nathalie Scheibenzuber.

Die Anwärtervertreter gaben in unterhaltsamen, heiter gehaltenen Reden einen kurzen Einblick in die vergangenen zwei Jahre. Herr Thomas Krickel (Fachrichtung Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit) zeichnete kurz die Charakteren seiner Mitschüler. Gut in Erinnerung ist ihm zum Beispiel eine Anwärterin, die stets ein freundliches Lächeln auf den Lippen hatte. Allerdings mussten die Lehrer statt einer Antwort auch oft mit diesem Lächeln zufrieden sein. Frau Kelly Bauer (Fachrichtung Staatliche Sozialverwaltung) erinnerte an den Beginn der Ausbildung, als erst einmal „Fremdsprachen“ erlernt werden mussten, weil sich im Klassenzimmer Teilnehmer aus ganz Bayern eingefunden hatten. Da blieben anfangs manche Verständigungsschwierigkeiten nicht ganz aus.

In ihrer Festrede berichtet Frau Mette (Präsidentin des Landessozialgerichts) zunächst von ihrem eigenen Start ins Berufsleben, von den Träumen und Wirklichkeit. Gerade in jüngerer Zeit aber habe das Ansehen von Verwaltung und Beamten wieder einen höheren Stellenwert erlangt, nicht zuletzt weil gerade in Griechenland erkennbar wurde, wie wichtig diese für einen gut funktionierenden Staat sind. Aber auch die bayerische Staatsregierung habe zuletzt einige Einschnitte für Beamte zurück genommen, so zum Beispiel die Wiederbesetzungssperre und die Absenkung der Eingangsbesoldung. Außerdem ermahnte Frau Mette die Absolventen, die eigenen Wünsche zu erkennen, sie wahrzunehmen und letztlich auch zu verfolgen. Oft seien diese Wünsche für das berufliche Fortkommen ein guter Wegweiser und könnten dazu beitragen, dass die jungen Leute in ihrer beruflichen Tätigkeit zufrieden sind und damit auch gute Arbeit leisten könnten.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Wasserburger Gruppe „kreiz und quer“.

Im Anschluss an den Festakt im Rathaussaal fand im Foyer der Verwaltungsschule noch ein Empfang statt.

Pressemitteilung Verwaltungsschule der Sozialverwaltung Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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