Helfen will gelernt sein

Nachwuchsretter übten Ernstfall

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Die 24-Stunden-Übung bringt Zusammenhalt und Training. So fit ist die Jugend heute

Eiselfing/Wasserburg – Helfen macht Spaß und zusammen mit anderen Organisationen lässt sich eine Menge bewegen. Bei ihrer diesjährigen 24-Stunden-Jugendübung in und rund um Wasserburg hatten die Nachwuchsretter an diesem Wochenende wieder viele knifflige Aufgaben zu meistern.

Unmittelbar nach dem Bezug des gemeinsamen Nachtquartiers im Wasserburger Feuerwehrhaus und der Einteilung der gemischten Fahrzeugbesatzungen erfolgten auch schon die ersten Alarmierungen. Fast zeitgleich mussten die mehr als 40 beteiligten jungen Helfer im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren mit Blaulicht zu zwei schweren Unfällen ausrücken. Auf dem Gelände des Inn-Salzach-Klinikums war ein Bauarbeiter verunglückt und im Burgerfeld eine Fußgängerin unter einem LKW eingeklemmt. Stets in Begleitung erfahrener Feuerwehrmitglieder konnten diese Herausforderungen gemeistert werden.

24-Stunden-Übung in und um Wasserburg

Das Organisationsteam rund um Erol Coskun hatte auch dank der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Nach der Bekämpfung eines Zimmerbrandes in der engen Sedlmaiergasse und der Rettung von zwei Personen aus dem Inn ging es für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren Attel-Reitmehring, Bachmehring und Wasserburg sowie der Johanniter-Jugend und der Wasserwacht-Jugend mit einem hell lodernden Feuer am Innufer oberhalb der Staustufe weiter.

Vor dem wohlverdienten Abendessen hieß es dann plötzlich noch „Hochwasserdamm wird unterspült – Auf geht’s zum Sandsackfüllen am Bauhof.“ Mit Hilfe einer Menschenkette wurden die Säcke im Anschluss rasch an den Inndamm verbracht, wo die angenommene undichte Stelle unter fachkundiger Anleitung abgedichtet werden konnte.

Zum Abschluss des Tages vor Eintritt der Nachtruhe wartete ein weiterer Einsatz auf die jungen Helfer. Aus dem Dachgeschoss des Eiselfinger Rathauses wurde eine starke Rauchentwicklung mit einer vermissten Person gemeldet. Die Nachwuchsfeuerwehrler hatten die Lage rasch im Griff: „Feuer aus, Person gerettet, Gebäude wird mit Spezialgeräten belüftet“, hieß es alsbald über Funk.

Abgerundet wurde das erlebnisreiche Übungswochenende schließlich am Sonntagmorgen durch die Suche eines Vermissten in der Altstadt. Der Austausch mit Mitgliedern anderer Rett ungsorganisationen und erfahrenen Einsatzkräften sowie das Knüpfen neuer Kontakte hatten zusammengeschweißt.

Die jeweiligen Jugendleiter zogen daher ein einheitlich positives Fazit: Genau auf diese hoch motivierten, ehrenamtlich engagierten Menschen kann man sich in Zukunft fest verlassen, wenn Menschen in Not schnelle und effektive Hilfe benötigen.

Pressemitteilung Feuerwehren Wasserburg/Bachmehring

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