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Weihnachten: Grußworte der Bürgermeister aus dem Altlandkreis

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Die Bürgermeister der Kommunen im Altlandkreis Wssserburg läuten mit Weihnachtsgrüßen die Staade Zeit ein.
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Altlandkreis - Die Staade Zeit hat auch die Region erreicht. Oder eben auch nicht. Viel zu tun gab es in den einzelnen Kommunen. Die Weihnachtsgrüße der Bürgermeister zeigen, welche Herausforderungen es zu meistern gab 2015.

Wasserburg am Inn

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Bürgermeister Michael Kölbl aus Wasserburg weiß um die großen Herausforderungen, die es 2015 gab und 2016 geben wird. 

wir befinden uns in der sogenannten „staaden Zeit“. Von dieser „staaden Zeit“ ist derzeit allerdings nichts zu spüren. Zum Einen herrscht geschäftiges Treiben in den Büros und Geschäften, um ja noch Alles rechtzeitig vor Weihnachten zu erledigen. Zum Anderen vermitteln uns die Medien tagtäglich, dass wir derzeit in einer äußerst unruhigen und turbulenten Zeit leben. Wir sehen Bilder von kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien, Afghanistan und im Irak, wir sind erschüttert von den Terroranschlägen in Paris. Die Folge dieser kriegerischen Handlungen sind millionenfach heimatlos gewordene Menschen, die sich mit ihrem geringen Hab und Gut auf den Weg machen, um ein neues Zuhause und Sicherheit zu finden. Viele Flüchtlinge und Asylbewerber sind auch in Wasserburg a. Inn angekommen.

Derzeit befinden sich in den verschiedenen Unterkünften über 330 Flüchtlinge aus den verschiedensten Ländern. Ich bin froh, dass diese Mitmenschen von der Bevölkerung in aller Regel sehr wohlwollend aufgenommen und von sehr engagierten ehrenamtlichen Asylpaten und Fachleuten im täglichen Leben begleitet werden. Nur so ist es möglich, dass die Flüchtlinge möglichst rasch und gut in unsere Gesellschaft integriert werden und hoffentlich alsbald eine echte Heimat und ein Zuhause finden. Niemand weiß, was uns diesbezüglich das nächste Jahr bringen wird, aber auch ich bin, genauso wie die Bundeskanzlerin, zuversichtlich, dass wir diese Herausforderung bewältigen. Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei all denen, die hier alltäglich humanitäre Hilfe leisten, egal an welcher Stelle.

Darüber hinaus ist Wasserburg a. Inn, trotz der großen Herausforderung der Flüchtlingsthematik, im vergangenen Jahr auch seinen sonstigen Herausforderungen gerecht geworden. Wir leben in einer kleinen Stadt, die mit ihrer Vielzahl von kulturellen, sportlichen uns sozialen Veranstaltungen und Einrichtungen überdurchschnittlich attraktiv ist, in der es sich richtig gut leben lässt. Dies war und ist nur möglich, weil sich sehr viele Menschen in Vereinen, Verbänden und Kirchen organisieren und sich für das Wohlergehen unseres Gemeinwesens einsetzen.

Für dieses Engagement möchte ich mich im Namen der Stadt Wasserburg a. Inn und natürlich auch ganz persönlich recht herzlich bedanken und hoffe, dass Wasserburg a. Inn auch im Jahr 2016 eine so bunte, aufgeschlossene und liebenswerte Stadt bleibt.

Abschließend wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten sowie ein glückliches, gesundes und vor allen Dingen friedliches Jahr 2016.

Ihr Michael Kölbl, 1. Bürgermeister

Amerang

Liebe Leserinnen und Leser von wasserburg24.de,

Augustin Voit von der Gemeinde Amerang

sehr gerne nutze ich die Gelegenheit, mich mit einigen Gedanken und Überlegungen an Sie zu wenden und das vergangene Jahr ausklingen zu lassen. Viele unangenehme Ereignisse und Geschehnisse gerade auch hinsichtlich unzähliger Menschen, die auf der Flucht vor Leid und Terror zu uns gekommen sind, haben das rückliegende Jahr geprägt.

Umso erfreulicher und beeindruckender dabei aber die überaus große Bereitschaft vieler Menschen, die mit großem ehrenamtlichen Einsatz oder mit finanzieller Unterstützung soziale Verantwortung übernehmen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken und dabei auch die Mitarbeiter in den Kommunen sowie die Helferinnen und Helfer der caritativen Einrichtungen mit den Rettungsdiensten in den Dank mit einschließen. Letztendlich kann es nur mit dem Engagement und in der Allianz der Mitarbeiter in den Gemeinden mit den ehrenamtlichen Helfern gelingen, diese große Aufgabe vor Ort zu meistern.

Die Gemeinden mit den Mitarbeitern in den Rathäusern und eine überaus große Schar an Unterstützern nehmen sich dieser humanitären Aufgabe beherzt an. Es ist unsere menschliche Pflicht, hier Hilfe zu leisten. Nur über diese Zusammenarbeit werden wir die Aufgabe zufriedenstellend für die bedürftigen Menschen leisten können. Der grundsätzlich verfolgte Weg unserer Bundeskanzlerin zur Hilfe ist richtig. Dazu brauchen wir jedoch eine bessere und effizientere Unterstützung des Bundes in vielen Angelegenheiten. Auch innerhalb unserer kommunalen Familie, in den Gemeinden, ist es wichtig, dass die Verteilung der Unterkünfte möglichst solidarisch erfolgt und insgesamt unsere Gesellschaft nicht überbelastet wird.

Wir sollten jedoch darüber nicht den Blick über viele weitere positive Entwicklungen und gesellschaftliche Ereignisse in unserer Region verlieren und mit Optimismus in das neue Jahr 2016 gehen. Eigentlich geht es uns doch sehr gut. Und feiern können wir auch sehr gut, wie das die vielen Jubiläen für 2016 in den Vereinen der Gemeinden ankündigen.

Verfestigen wir mehr und mehr diese aktive Bürgergesellschaft mit der Einbindung aller Altersgruppen.

Es liegt an uns zusammen, jeder kann auf seine Weise dazu beitragen. Dazu gehört auch eine seriöse, ausgewogene und interessante Berichterstattung der Medien und der lokalen Presse. Auch dafür meinen Dank seitens der Kommunen.

Namens der Bürgermeister und aller Mitarbeiter der Gemeinden wünschen wir friedvolle und gesegnete Weihnachten, viel Gesundheit, Glück und Freude im neuen Jahr 2016.

Augustin Voit, 1. Bürgermeister Gemeinde Amerang

Griesstätt

Liebe Leserinnen und Leser von wasserburg24.de - vom OVB Medienhaus,

das Weihnachtsfest steht vor der Tür. In diesen festlichen Tagen beschenken wir uns gegenseitig.

Durch gute Wünsche und Besuche zeigen wir: Wir gehören zusammen. Als Familie, als Freunde, als Nachbarn. Wir brauchen diese Bindungen. Denn mit Glück und Erfüllung erfahren wir, wenn wir anderen zukommen lassen, was wir selber für uns erhoffen: Aufmerksamkeit, Nähe und Zuwendung.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein fröhliches, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2016

Stefan Pauker

1. Bürgermeister der Gemeinde Griesstätt

Edling

Liebe wasserburg24.de - Leser, 

die gerne als besinnlichste Zeit des Jahres bezeichnete Adventszeit ist in der Realität leider oft von vorweihnachtlichem Stress und Hektik geprägt und allzu oft so gar nicht wirklich besinnlich. Dennoch hoffe ich, dass es Ihnen in den zurück liegenden Tagen und Wochen doch hin und wieder gelungen ist, für einige Stunden abzuschalten und die schönen Momente der zweifellos stimmungsvollen Zeit zu genießen.

Gerade wenn sich ein Jahr seinem Ende zuneigt, schweift dann der Blick gerne auf das in den vergangenen zwölf Monaten Erlebte zurück, man sortiert Gedanken und Ereignisse und wagt vielleicht auch einen Blick nach vorne und fragt sich, was das kommende Jahr mit sich bringen mag.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Gemeinde Edling im neuen Jahr viel Gesundheit, viel Erfolg, viel Fröhlichkeit und in allen Lebenslagen das Allerbeste.

Ich wünsche ihnen für 2016 erfolgreiches Arbeiten, erfreuliche Begegnungen und positive Überraschungen. Ich wünsche Ihnen, dass ausreichend Vertrautes bleibt, aber auch genügend Platz da ist, um Neues wachsen zu lassen.

Ihr Bürgermeister

Matthias Schnetzer

St. Wolfgang

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr neigt sich zu Ende, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Türe. Es ist eine Zeit das Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf das neue Jahr einzustimmen. Wir freuen uns auf die freien Tage, mit unseren Familien und Freunden.

Wir denken auch an die, die fern von der Heimat sind - an die Flüchtlinge und Asylsuchenden. Hier möchte ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern recht herzlich für die Aufnahme und Unterstützung bedanken. Ich wünsche allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes, zufriedenes, erfolgreiches neues Jahr und Gottes Segen!

Lasst auch uns ein Licht der Hoffnung und der Freude für unsere Mitmenschen sein!

Ihr Ullrich Gaigl 1. Bürgermeister Gemeinde Sankt Wolfgang

Soyen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es naht mit großen Schritten, unser Jubiläumsjahr 2016, erlauben Sie meiner Gattin Annemarie und mir, dass wir unsere Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche aus gegebenem Anlass einmal aus der historischen Perspektive überdenken und gestalten.

Als vor 1200 Jahren unser Ort erstmalig in den Aufzeichnungen namentlich erwähnt wurde, befand sich hier eine Ansiedlung, einen Bürgermeister gab es sicherlich jedoch noch nicht. Lange Zeit veränderten sich die örtlichen Gegebenheiten und die gesellschaftlichen Strukturen nur mühsam und mäßig, in unserer Neuzeit hingegen und hier insbesondere die vergangenen 30-40 Jahren entwickelte sich jedoch auch bei uns ein kleiner Ort zu einer mittlerweile 2800 Einwohner umfassenden Kommune. Eine ansehnliche Gemeinde mit hoher Lebensqualität und vielen Was sich jedoch wenig verändert hat seit Beginn dieser Ortsgeschichte sind die Grundbedürfnisse und Ängste der Menschen, wir erleben und empfinden sie lediglich modifiziert infolge einer beachtlichen gesellschaftlichen und technischen Entwicklung, Bildung und Medien. Nach wie vor streben wir nach Glück, Wohlstand, Gesundheit, Frieden und dennoch plagen uns die Ängste des Verlustes, der Unberechenbarkeit von Gewalt und die Sorgen vor den Folgen unseres oft So komme ich, kommen wir, zu dem Schluss, dass es zu jeder Zeit globale wie individuelle Momente und Phasen des Glücks gab und gibt, von denen wir zehren und die wir genießen und pflegen sollten.

Erfreuen wir uns daher an diesem wunderbaren Fleck Erde, den wir bewohnen dürfen, an einem politischen System, das sich um Frieden und Freiheit bemüht, an den positiven gesellschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklungen in unserem Ort, daran, Teil der Geschichte unserer Gemeinde sein Und sollte es in 100, 200, oder gar anlässlich einer 2000-Jahr-Feier noch eine/n Bürgermeister/ in in unserer Gemeinde geben und ein Bürgerblatt in welcher Form auch immer, das dessen oder deren Weihnachtsgrüße übermitteln, wäre es doch schön, wenn er oder sie berichten könnten, dass sich seit jeher die Menschen an diesem Ort wohlfühlen konnten.

Lassen Sie uns zusammen daran arbeiten, genießen Sie die Weihnachtstage, finden Sie die Ruhe und Besinnung, die Sie sich wünschen, freuen Sie sich mit uns auf ein Jubiläumsjahr 2016 und schauen Sie auf ein positive Zukunft.

Wir grüßen Sie herzlich und wünschen alles erdenklich Gute

Karl und Annemarie Fischberger

Eiselfing

Liebe Eiselfingerinnen und Eiselfinger,

zum Ausklang des Jahres 2015 lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und in Ruhe auf die vergangenen Monate zurückzublicken. Die Gemeinde Eiselfing stellt sich den aktuellen und zu erwartenden Herausforderungen. Personelle Ergänzungen in der Verwaltung und beim Bauhof ermöglichen nun eine umfassendere und zeitnahe Bearbeitung aller Anliegen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger. Im Hintergrund laufen die Ausweisung des neuen Baugebietes zwischen Bachmehring und Eiselfing sowie die letzten Vorbereitungen zum Breitbandausbau auf Hochtouren. Und auch alle übrigen Aufgaben der Kommune werden unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten schrittweise angegangen und erledigt.

Dass so manches unserer vermeintlichen Probleme vor Ort angesichts der weiterhin mit Sorge zu beobachtenden globalen Entwicklungen schnell an Bedeutung verliert, überrascht längst niemanden mehr. Umso dankbarer und stolzer darf ich als Gemeindeoberhaupt bezüglich des freundlichen Empfangs der mittlerweile seit mehreren Monaten auch in unserer Gemeinde lebenden Asylbewerber sein.

Geflohen vor Armut, Krieg und Verfolgung in ihren einstigen Heimatländern suchen sie Zuflucht in unserer Region und erleben tagtäglich große Hilfsbereitschaft sowie Menschlichkeit.

Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Mitgliedern des eigens gegründeten Eiselfinger Asylhelferkreises für ihren vorbildlichen Einsatz. Ferner spreche ich allen weiteren ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern meinen tiefen Dank und Respekt für ihre enorme Leistung aus. Den Gemeinderäten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde und des Schulverbandes danke ich für die konstruktive Zusammenarbeit.

Abschließend wünsche ich Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie sowie für den Start in ein hoffentlich erfolgreiches neues Jahr 2016 stets Gesundheit und Zufriedenheit.

Ihr Bürgermeister

Georg Reinthaler

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