Flusskrebse im Garten: Kochen oder melden?

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Was tun bei Flusskrebsen, die zu Besuch in den eigenen Garten kommen? In einem Online-Forum wird dieses "Problem" gerade diskutiert.
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Landkreis - Eine Familie findet im eigenen Garten Flusskrebse und sucht in einem Forum Rat. Was darf man mit ungebetenen Gästen im heimischen Garten?

Eine Familie mit vier Kindern hat Gäste im Garten. Die jedoch machen ihnen Sorgen. "Wir haben Flusskrebse in unserem Garten entdeckt und wissen nun nicht, ob man das irgendwo melden kann", heißt es von Daniela Winkler in einem Online-Forum. Die Mutter bittet um Rat bei den Usern der Gruppe aus dem Altlandkreis. Prompt kommen Kommentare: "Kochen, ich schick dir ein Rezept", "die kann man doch in einen Weiher oder Bach setzen", oder aber der Tipp, sich mit dem Fischereiverein auseinanderzusetzen.

Nachgefragt beim Bund Naturschutz in Wasserburg heißt es: "Die Familie braucht sich keine Sorgen machen, die Flusskrebse sind nicht gefährlich, auch nicht für Kinder". Im Penzinger See gebe es auch Flusskrebse, die sich im Wasser und dem seichten Bereich, in dem Kinder planschen finden lassen. Dennoch scheint sich die Familie nicht besonders über die Besucher im Garten zu freuen. In dem Post heißt es weiter, man habe zwei Kinder im Krabbelalter, die Tiere könnten nicht im Garten bleiben.

Bei der Polizei nachgefragt, heißt es von den Beamten, man sei für Flusskrebse nicht verantwortlich. Eine Meldung bei Behörden sei vermutlich nicht nötig.

Ein langjähriger Fischer ist sich jedoch sicher, dass heimische Flusskrebse eine geschützte Art seien und es nicht erlaubt sei, diese zu töten.

"Ich empfehle, die Flusskrebse in ein Gewässer zu geben, ein umliegender Bach oder Weiher wäre ideal", erklärt der Fischer Andreas K., der sich auch beim Bund Naturschutz engagiert.

Quelle: rosenheim24.de

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