Vor der Mittelschule in Wasserburg

"Blutverschmierte" Linksradikale protestieren gegen Bundeswehr

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Wasserburg - Zwei Tage nach der Bluttat von Manchester setzten junge Antifa-Aktivisten aus Wasserburg auf einen Schocker-Effekt.

Sie fotografierten sich scheinbar in blutverschmierte Hemden. Dann verteilten sie Flyer vor der Mittelschule in Wasserburg. Zwar handelte es sich dabei um Kunstblut oder rote Farbe, doch sollte damit suggeriert werden, dass die Bundeswehr für Morden und Sterben stehe - und kein attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen sei. Auf den Flyern der Linksradikalen stand "Soldaten sind Mörder - keine Helden".

Wie die "Antifa Wasserburg am Inn" auf ihrer Facebook-Seite schrieb, sollte mit der Aktion eine Diskussion über den Besuch der Bundeswehr angestoßen werden

Linke Stadträtin forderte Ausladung der Bundeswehr

Im Vorfeld hatte auch die Stadträtin Sophia Jokisch (Linke Liste Wasserburg) gegen den Auftritt der Bundeswehr an der Mittelschule protestiert. Sie übergab am Montag einen Brief an den Rektor und die Konrektorin der Schule, mit dem Appell, die Bundeswehr von der Ausbildungsmesse wieder auszuladen. 

Jokisch argumentierte in einer Pressemitteilung, dass "auch die jüngsten Vorfälle rechter Umtriebe und die wiederholten Berichte sexueller Übergriffe in der Bundeswehr" den Eindruck vermitteln, dass die Truppe kein geeignetes Umfeld für Jugendliche sei. 

Vermehrte Aktionen in der Region Rosenheim

Linksautonome Aktivisten versuchen momentan durch öffentlichkeitswirksame Aktionen in der Region Rosenheim auf sich aufmerksam zu machen: Die "Jugendorganisation "Rose - demokratische Jugendbewegung im Alpenvorland"schütteten am Samstag symbolische Gräber auf dem Max-Josefs-Platz auf. Dahinter steckte ein Protest gegen die Asyl-Politik Deutschlands. Mitte Mai befestigten Rose-Aktivisten ein Transparent gegen den G20-Gipfel am VHS-Parkhaus.

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