Wanderausstellung in der kleinen Aula der Schule

Historische Erinnerung am Luitpold-Gymnasium

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Die Wanderausstellung "Weiße Rose" ist im Luitpold-Gymnasium zu sehen. Bis Ende Juni können auch interessierte Bürger die Ausstellung besuchen.
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Wasserburg – Schon immer war lebendiger Unterricht wichtig am Luitpold Gymnasium. Die im Lehrplan vorhandenen Themen sollen dadurch den Schülern verdeutlicht und leichter erklärbar werden.

Ein Thema, das die neunten und elften Klassen aktuell behandeln, ist der Nationalsozialismus. Der Fachbereichsleiter für Geschichte, Manfred Fischl, und Direktor Peter Rink freuen sich sehr, dass bis Ende Juni die Wanderausstellung „Die Weiße Rose“ in der kleinen Aula im Gymnasium als Wegweiser und zur Verdeutlichung des Themas für Schüler zur Verfügung steht. Insgesamt 47 Info- und Bildertafeln bringen dem Betrachter das Thema näher und informieren über den Werdegang und zeitlichen Ablauf. „Erinnerung und Gedenken sind wichtig“, sind sich Manfred Fischl und Peter Rink einig. „Die Ausstellung ist nicht nur für die Fachbegleitung Geschichte interessant, sondern auch für die Fächer Deutsch und Ethik bestimmt von Bedeutung“, zeigt sich Manfred Fischl überzeugt.

Durch Kontakte zu Landtagsabgeordneten Otto Lederer konnte die Wanderausstellung zügig nach Wasserburg geholt werden. Ein zeitgemäßes Thema sei es, betont Peter Rink. „Widerstand der Diktatoren und die Tatsache, dass in vielen Ländern der Welt Menschen verfolgt werden, ist nicht nur in der Geschichte zu finden, sondern auch in unserer Gegenwart“, erinnert der Schulleiter des Luitpold-Gymnasiums. Es sei quasi ein Beitrat zur Zivilisation, so Rink weiter. „Wir sehen uns motiviert, uns um wichtige Erinnerungen zu bemühen, die Ausstellung zeigt durchaus Parallelen der heutigen Zeit und bestimmten Ereignissen“, ist sich Rink sicher. Man dürfe zwar nicht direkt vergleichen, doch Tendenzen, die man erkennen müsste, seien leider vorhanden, so Rink.

Schulleiter Peter Rink ist sich sicher, dass die Ausstellung den Schülern das Thema des Nationalsozialismus näher bringt.

Nicht nur für die Schülerschaft sei die Ausstellung, die durch den Trägerverein sowie die Weiße Rose Stiftung e.V. organisiert und an vielen Schulen ausgestellt wird, interessant. Auch alle Bürgerinnen und Bürger seien herzlich eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen, betonen Manfred Fischl und Peter Rink mehrmals. „Alle Interessierten können die Ausstellung in der kleinen Aula unseres Gymnasiums bis Ende des Monats gerne von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr besuchen“, lädt Peter Rink die Öffentlichkeit ein. Die Wanderausstellung beschreibt die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose von den Widerstandsaktionen bis hin zur Verhaftung und dem Prozess vor dem Volksgerichtshof. Unter dem Titel „Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43“ verdeutlicht diese Wanderausstellung mit Fotos und Texten, wie der Verlauf des aktiven Engagements der jungen Menschen damals gewesen sein mag.

Immer wieder gibt es am Luitpold Gymnasium Ausstellungen und Projekte zu bestimmten  Themen. Schule werde dadurch lebendig, leichter verständlich und noch interessanter, zeigen sich die Verantwortlichen des Gymnasiums überzeugt.

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