Chef-Wechsel bei der Wasserwacht

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Chefwechsel: Alexander von Loewenfeld übernimmt den Vorsitz von Freddy Eisner
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Wasserburg – Ein Viertel Jahrhundert war Freddy Eisner Ortsgruppen-Chef der Wasserwacht. Nun gibt er sein Amt ab. Deshalb dankte man ihm mit dem goldenen Ehrenzeichen und 25 Portionen Currywurst.

Freddy Eisner gibt seinen Posten als 1. Vorsitzenden der Wasserwacht Wasserburg ab, wird nur noch im Hintergrund aktiv sein. Nach 25 Jahren als Ortsgruppen-Chef lege er das Amt nieder, weil genau jetzt alles stimme und Spaß mache. Doch der Motor bleibe weiter aktiv, so Eisner.

Wasserwachts-Chef Eisner gibt Vorsitz ab

Emotional ging es zu bei der Veranstaltung, bei der Eisner nach eigenen Worten „Das Ruder in jüngere Hände gibt“. Allein diese Aussage des scheidenden Vorsitzenden ist mit einem zwinkernden Auge zu sehen. Denn Freddy Eisner ist 48 Jahre alt, sein „Nachfolger“ Alexander von Loewenfeld 45 Jahre. Nichts desto trotz ist Eisner ein „alter Hase“ bei der Wasserwachts-Ortsgruppe: Seit 35 Jahren ist er bereits Mitglied der Wasserwacht in Wasserburg. 25 Jahre war er 1. Vorsitzender. Zuvor hatte Eisner bereits vier Jahre lang (von 1985-1989) das Amt des Technischen Leiters inne, bevor er 1989 zum 1. Vorsitzenden aufstieg.

Während seiner Amtszeit wurde viel Gemeinschaftsarbeit in Wasserburg aufgebaut, die Gruppe gestärkt und für die Allgemeinheit viel geschafft. „Nur als Team konnten wir so viel erreichen, darum herzlichen Dank, dass Ihr mich alle so unterstützt habt“, hieß es von Freddy Eisner.

Er bleibe weiter aktiv im Einsatz, schließlich werden Wasserwachtler auch außerhalb der Vorstandsrunde gebraucht, hieß es während der vielen Ehrungsreden. Freddy Eisner dankte seiner Mannschaft, die ihn so unterstützt hatte. „Die Gruppe ist toll, Ihr seid toll“, so Eisner in seiner äußerst menschlichen Rede.

Viele waren gekommen, um ihm Respekt zu zollen. Auch so manche Ehrung wurde Freddy Eisner zuteil.

Weil die Abgabe des Vorsitzes genau an dem Tag stattfand, an dem das Wasserwachtshäuserl in Penzing eingeweiht wurde, waren viele Offizielle anwesend.

So kamen der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Wasserwacht Bayern, Claus Hieke sowie Kreis-Wasserwachts-Leiter Christian Förster, um Eisner Urkunden und Anerkennungen zu überbringen.

Ebenso sprach der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, Heinrich Zeuner, Freddy Eisner seinen Dank aus. Eisner engagiert sich seit vielen Jahren beim BRK und wird hier weiter Dienst tun.

Claus Hieke betonte, dass das Engagement Freddy Eisners weit über das normale Maß hinausginge, darum sei die Verleihung des goldenen Ehrenzeichens der Wasserwacht als die interne deutsche Höchstauszeichnung bei der Wasserwacht, mehr als nur gerechtfertigt.

Sehr emotional auch der Dank von Alexander von Loewenfeld, der seinem „Vorgänger“ in Vertretung für die Wasserwachts-Truppe aus Wasserburg eine herzliche Umarmung und nette Mitgebsel in den „Ruhestand als Vorsitzender“ gab: „Für jedes Jahr als Vorsitzender bekommst Du von uns eine Currywurst am Penzinger See – Kiosk“ witzelte Loewenfeld. Er freue sich, dass er auch weiterhin auf den Rat von Freddy Eisner zählen könne, so der nun ins Amt getretene 1. Vorsitzende.

Weil alle Aktiven der Wasserwacht wissen, wie wichtig es ist, wenn die Familie für die ehrenamtliche Tätigkeit Verständnis zeige, wurde auch Freddy Eisners Frau Tina bedacht. Ein Picknick-Korb und ein großes Dankeschön, dass sie ihren Mann so oft ganz selbstverständlich losziehen hat lassen, war dem neuen Vorstand wichtig.

Auch die Vorredner bemerkten glücklich, dass es die Familienmitglieder seien, die einen Großteil der Anerkennung bekommen sollten. „Wenn Wasserwachtler ihre Freizeit geben, um sich zu engagieren, ist es abgezweigte Zeit von der Familie“.

Nach den vielen Ehrungen und den Dankesworten war es Freddy Eisner anzumerken, dass er zwar stolz und sehr gerührt war, dass ihm so viel Lob erbracht wurde, doch so sehr in den Vordergrund gestellt werden, mochte er gar nicht.

Eine Wasserwachtsgruppe könne nur gemeinsam viel schaffen, und die Ortsgruppe Wasserburg sei nun mal ein eine ganz bemerkenswerte Gemeinschaft, da habe er gern sein Herzblut reingesteckt, schloss Eisner den Feiertag glücklich ab.

Quelle: rosenheim24.de

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