Evang.-Luth. Dekanat Rosenheim lädt ein

Dekanatssynode diskutiert die Barmer Theologische Erklärung

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Evang.-Luth. Dekanat Rosenheim lädt ein

Wasserburg - Am Samstag dem 15. Oktober trifft sich die Dekanatssynode des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks in der Wasserburger Christus-Kirche. Die Synode ist das höchste Entscheidungsgremium innerhalb des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks Rosenheim.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst zu Beginn der Synode und den Grußworten aus Politik und Ökumene werden sich die Synodalen von Helmut Frank, dem Chefredakteur des Sonntagsblatt, in das Thema einstimmen lassen.

Die Barmer Theologische Erklärung wurde am 31.Mai 1934 auf der Bekenntnissynode in Wuppertal-Barmen durch die Vertreter der Bekennenden Kirche als Zeichen gegen die Ideologie des Nationalsozialismus und gegen die Gleichschaltung der Kirche verabschiedet.

Erneute Auseinandersetzung

"Sich mit diesem Bekenntnis nach über 80 Jahren erneut auseinanderzusetzen heißt, sich nochmal neu zu vergegenwärtigen, welchen freiheitlichen Auftrag wir als Kirche haben", erläuterte Dekanin Hanna Wirth.

Weiter sagte sie: "Die Veränderung in der Mediengesellschaft und die technischen Entwicklungen in vielen Bereichen machen eine theologische Reflektion notwendig. Es ist unsere christliche Aufgabe, für Menschlichkeit, Respekt und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersglaubenden in unserer Gesellschaft einzutreten."

Am Ende dieses synodalen Prozesses in Wasserburg wird eine Empfehlung der Dekanatssynode an die bayrische Landeskirche erfolgen, ob die Barmer Theologische Erklärung auch ein Teil der kirchlichen Verfassung in Bayern werden soll.

Pressemitteilung Evang.-Luth. Dekanat Rosenheim

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