Mit Adleraugen Wasserburg im Blick

+
Bis mindestens Sonntag wird das Eagle Eye - Fahrzeug durch und um die Stadt Wasserburg unterwegs sein.
  • schließen

Wasserburg - Gerissener Straßenbelag oder Schlaglöcher. Nicht immer ist es angenehm, die Straßen des Stadtgebiets zu befahren. Jetzt will die Stadt wissen, wo es am meisten hakt.

Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann ist es ein besonderes Anliegen, die momentanen Straßen-Zustände mit Geo-Informationen auch bildlich zu erhalten.

Die Stadt Wasserburg unterhält viele Kilometer Straße. Das Verfahren „Eagle Eye“ ermöglicht in wirtschaftlichem Rahmen fundierte Daten zu sammeln, die den verschiedenen Abteilungen der Stadt zur Verfügung stehen werden.

Am Donnerstag, den 26. Juli ist das Fahrzeug gestartet. Bis voraussichtlich Sonntag werden die Straßen nach Plan abgefahren. Die Stadt bittet um das Verständnis der Bürger.

Mit Adleraugen in Wasserburg unterwegs

In beide Richtungen muss das Fahrzeug – durchaus eine Herausforderung - insbesondere bei relativ schmalen Gassen und Einbahnstraßen in der Innstadt.

Es ist eine gemeinschaftliche Arbeit zwischen der ausführenden Firma „eagle eye technologies“ und dem Unternehmen „RIWA“, das dann für die Auswertung bereit steht.

Lesen Sie auch: Was macht "eagle eye" in Wasserburg?

Alexander Gumnior von "eagle eye" erklärt, dass die 10 Kameras während der Fahrt durch das Straßennetz Wasserburgs bildliche Aufnahmen machen, die später gut auswertbar seien. „Während sich der Fahrer lediglich auf die Fahrt konzentriert, sitzt unser Vermessungsingenieur vor den Rechnern und dem Plan. Dadurch wird sichergestellt, dass nichts ausgespart wird“.

Das Straßennetz wird digitalisiert, alle 5 Meter werden die Kameras ausgelöst, Fotos werden gemacht. Nach dem Auftrag auf der Straße dauert es noch einige Monate, bis die exakte Auswertung der Daten abgeschlossen ist, dann kann die Stadt die Informationen und detailgetreuen Straßenzustände nutzen.

Der Sinn dahinter?

Für den Bürger könnte es eine gezielte Planung und zukünftige Verbesserung der Straße bedeuten.

Der Traum von ausgebesserten Straßenschäden wird irgendwann also einmal in Erfüllung gehen. Doch zunächst werde sich die Stadt vom aktuellen Sachstand informieren, anschließend können einzelne wichtige Projekte möglicherweise in Planungen einbezogen werden.

Reinhard Kofler von RIWA erläutert die unterschiedliche Einteilung der Straßenverläufe. Die Informationen zum Zustand des Belags werden zum Beispiel in einzelne Klassen aufgenommen, so könnten sich Dringlichkeiten auftun, die für die Arbeiten der Stadt von Interesse sind.

Der Vermessungsingenieur ermittelt während der Fahrt den jeweiligen Belag oder ob es besondere Schäden an den Straßenabschnitten gibt.

Pro Kilometer werden 2000 Bilder gemacht, pro Tag ungefähr 30 bis 40 Kilometer geschafft, beide Richtungen werden absolviert.

Wenn die Daten durch das Fahrzeug von „eagle eye“ eingefahren sind, werden sie über die Mitarbeiter der Firma RIWA ausgewertet.

Im Herbst kann die Stadtverwaltung mit den Daten rechnen.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser