Phishing-Mails: "Nein, Sie bekommen KEIN Paket"

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Sogenannte Phishing-Mails können großen Schaden anrichten. Sowohl für den Empfänger, aber auch für das Unternehmen, dessen Name hier missbräuchlich verwendet wird.
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Altlandkreis - Immer wieder werden Namen großer Unternehmen förmlich "missbraucht", um gefährliche Emails mit Links samt Computervirus zu verschicken. Nach der Telekom hat es jetzt auch DHL erwischt.

"Nicht öffnen und vor allem erst einmal nachdenken, ob wirklich eine Paketankündigung an Sie gerichtet werden könnte"! Vertreter der Unternehmenskommunikation von DHL und der Deutschen Post warnen vor den aktuell in Umlauf geratenen Emails, die schadhafte Links beinhalten. Immer mehr Menschen aus dem Altlandkreis Wasserburg monieren den Erhalt solcher Emails. Die Packstationen oder Postagenturen bekommen jeden Tag Beschwerden am Postschalter, können den Kunden bei diesem Anliegen aber nicht weiterhelfen. "Nein, Sie bekommen sicher kein Paket von DHL angekündigt, wenn Sie nichts bestellt haben", heißt es von den Mitarbeitern einiger Postagenturen teils hilflos. Immer wieder wird auf den DHL-Kundenservice verwiesen, damit der normale Arbeitsalltag in den örtlichen Postschaltern nicht unnötig gestört wird.

Hier geht's zum Sicherheitshinweis von DHL

Im Gespräch mit wasserburg24.de teilte Dieter Nawrath von der Pressestelle der Deutschen Post mit, dass die DHL zwar über die momentane Sachlage Bescheid wisse, es aber schwierig sei, dagegen vorzugehen. Die Kunden werden darüber informiert, dass die DHL nichts mit den sogenannten Phishing-Mails zu tun habe.

Erkennungsmerkmal der falschen Emails

Woran kann ich erkennen, ob eine E-Mail nicht von DHL kommt? Diese Frage kommt im Altlandkreis Wasserburg aktuell vielen Kunden über die Lippen.

Die Phishing-Emails tragen meist den Betreff: "Paketankündigung zu Ihrer Sendung…" inklusive einer angeblichen Sendungsverfolgungs-ID sowie einem Link zu weiteren Informationen zur Sendung. Die DHL warnt: NICHT AUF DEN LINK KLICKEN!

Dieter Nawrath erklärt, dass zunächst der eigene Gedanke, ob man eine Sendung erwarte, der beste Weg zur Sicherheit sei. 

"In gefälschten E-Mails gibt der Absender der E-Mail vor, von DHL zu stammen, bei genauerer Untersuchung des Absenders zeigt sich aber, dass die E-Mail nicht von dhl.de stammt. In echten E-Mails beginnt der enthaltene Link zur Sendungsverfolgung immer mit der Adresse http://nolp.dhl.de/", erläutert Nawrath.

Gefälschte E-Mails zeigen hier auf andere Adressen, die entweder nur den Anschein haben von DHL zu stammen oder gar keinen Bezug zu DHL haben. "Wenn Kunden unsicher sind, ob eine E-Mail echt ist, empfehlen wir, den Link in der E-Mail nicht anzuklicken, sondern die enthaltene Sendungsnummer manuell auf der Internetseite http://www.dhl.de in die Suchmaske zur Sendungsverfolgung einzugeben", heißt es von Nawrath. 

Die DHL ist versucht, die Fälle zu sammeln und so mehr Erkenntnisse darüber zu bekommen, nach welchem Verfahren die Verantwortlichen der Phishing-Mails arbeiten. "Leiten Sie verdächtige E-Mails an phishing@deutschepost.de weiter. Löschen Sie im Anschluss die verdächtige E-Mail.

Quelle: rosenheim24.de

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