Großeinsatz der Rettungskräfte am Abend in Wasserburg

Ganz schön knapp! Mit BMW fast im Inn gelandet

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Wasserburg - Am Mittwochabend wurde die Polizei von Passanten alarmiert, ein Auto wäre in den Inn gestürzt. Zahlreiche Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle. Vor Ort dann die Erleichterung:

Update 8 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Einen denkbar ungünstigen Parkplatz suchte sich ein ortsunkundiger BMW-Fahrer aus dem Kreis Deggendorf aus, der auf der Suche nach einem schönen Parkplatz in der Nähe der Wasserburger Staustufe seinen Pkw auf die Sandbank lenkte. Beim Wenden blieb das Fahrzeug im Sand hängen und musste später durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Unbeteiligte bekamen die Sache nur halb mit und verständigten über Notruf die Rettungskräfte, weil „ein Fahrzeug im Inn steht“.

BMW bleibt in Uferbereich am Inn in Wasserburg stecken

Die sofort groß eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnten nach Auffinden der Örtlichkeit Gott sei Dank schnell wieder zurückgefahren werden, als sich herausstellte, dass weder das Fahrzeug im Inn war, noch Personen unmittelbar in Gefahr waren. Nach gut eineinhalb Stunden war das Fahrzeug geborgen und stand wieder auf festem Untergrund, so dass der Fahrer seine Suche nach einem Parkplatz fortsetzen konnte.

Erstmeldung 6.50 Uhr

Passanten alarmierten am Mittwochabend die Polizei. Sie meldeten, ein Auto wäre in den Inn gestürzt. Sofort wurden zahlreiche Rettungskräfte alarmiert. Die Wasserwachten aus den Landkreisen Rosenheim, Ebersberg und Traunstein rückten an; zudem die Wasserburger Feuerwehr und Polizei.

Vor Ort dann die Erleichterung für die Einsatzkräfte: Ein BMW steckte im Uferbereich fest. Wie sich anschließend herausstellte, war der Fahrer, ein junger Mann aus Deggendorf, verbotenerweise unterhalb des Inndamms auf Höhe der Ponschabaustraße mit seinem BMW und zwei Mitfahrern unterwegs gewesen.

Knapp 100 Meter unterhalb des Innkraftwerks kam er von dem schmalen Uferweg ab und fuhr sich bei einem missglückten Wendemanöver fest. Das Auto driftete in Richtung Wasser, blieb dort aber glücklicherweise im Uferbereich stecken. Die drei Autoinsassen blieben unverletzt.

Ob und welche Kosten nun auf den Deggendorfer Autofahrer zukommen, ist bislang noch unbekannt.

mh/gbf

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