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Pfarreien und Seelsorge unter einem Dach

„Hand in Hand“ zur Gründung der Stadtkirche: Wasserburger Kirchen bündeln ihre Kräfte

Ein Meilenstein: Die Pfarreien St. Jakob und St. Konrad haben sich zur „Stadtkirche Wasserburg“ zusammengeschlossen und auch die Klinik- und Altenheimseelsorge unter diesem Dach aufgenommen. Dies wurde am Sonntag in der St. Jakobskirche mit einem Festgottesdienst gefeiert.

Wasserburg – Auch der Pfarrbrief ist ganz diesem Thema gewidmet. „Ziel ist es, noch besser und noch näher zusammen zu arbeiten“, erklärt darin Pfarrer Bruno Bibinger, der auch der Leiter der Stadtkirche ist. Er war es, der den Anstoß für den Zusammenschluss zwischen der Verwaltung, den Pfarrgemeinderatsgremien, der Klinik- und Altenheimseelsorge sowie der Pfarrei Gabersee gab. Mitgetragen haben im Vorfeld seine Idee für die große Verwaltungseinheit die Gremien, die auch das Erzbistum unterstützte.

Gemeinsames Logo

Durch Corona verzögerten sich die Bemühungen. Endlich konnten sie in die Tat umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit soll „Hand in Hand“ geschehen, so führt Bibinger im Pfarrbrief aus. Er weist auch auf das neue Logo hin, das Corporate Identity, das ein gemeinsames Symbol sei. Es enthält die Jakobsmuschel, das Kreuz und die Wellen des Inns.

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Weihbischof Wolfgang Bischof feierte gemeinsam mit Pfarrer Bruno Bibinger, Pfarrer i.R. Willibald Mittermeier, Pfarrer Thaddäus Jakubowski, Pfarrer i.R. Sigmund Iwitki sowie Gemeindereferentin Angelika Witt und Gemeindereferentin Andrea Martin den Festgottesdienst. Den musikalischen Rahmen bildete Mozarts Missa brevis in B (KV 275). Im Vorwort des Pfarrbriefes nimmt der Weihbischof das Thema Veränderung auf. Die fange immer bei sich selbst an, sagt Wolfgang Bischof. Veränderung lasse sich nicht verordnen. Vielmehr pflanze sie sich fort, wenn man authentisch seiner gewählten Spur folge und damit andere „anstecke“.

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Angestoßenes solle man fließen lassen. Als wichtigen Schritt bezeichnete in diesem Heft Bürgermeister Michael Kölbl die Neugründung. Gerade in Zeiten des Priestermangels und schrumpfender Katholikenzahlen müsse man Kräfte bündeln und neue Akzente setzen. „Mit diesem Schritt wird auch vollzogen, was von vielen Gemeindemitgliedern aus St. Jakob und St. Konrad bereits gelebt wird“, so der Bürgermeister. Für die vier Gotteshäuser Frauenkirche, St. Jakob, St. Konrad und St. Raphael in Gabersee wurden kurze meditative Texte gesprochen und vier Kerzen entzündet.

Taufkapelle ist entstanden

Zudem wurde die „Wessobrunner Madonna“ aus der Seitenkapelle hin zum rechten Bereich des Altarraumes verlegt. An ihrem alten Standort wurde Raum geschaffen für das Taufbecken – so ist hier nun eine Taufkapelle entstanden, die beim Festgottesdienst eingeweiht wurde. Zudem hat Heimatforscher Ferdinand Steffan mit seinem Grundlagenwerk „Die Nebenkirchen und Kapellen der Stadtkirche Wasserburg am Inn“ eine kunsthistorische Festgabe herausgebracht, die man im Pfarrbüro St. Jakob bekommt.

Rubriklistenbild: © Pixabay (Symbolbild)

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