Landkreisübergreifende Aktion

Grüne besuchen Naturkosthandel  

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Besichtigung eines Naturkosthandels in Unterreit, der schon Jahrzehnte den Fachhandel in der Region beliefert
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Altlandkreis - Die Grünen aus Mühldorf und Rosenheim entdecken gemeinsam die Region. Bei der Besichtigung eines Naturkosthandels nähern sich die Grünen-Mitglieder landkreisübergreifend.

Eigentlich verfolgen sie ohnehin die gleichen Ziele, nur in unterschiedlichen Landkreisen. Jetzt haben die Grünen-Kreisverbände aus Mühldorf und Rosenheim bei einem gemeinsamen Termin den Alltag eines Naturkosthändlers aus Unterreit unter die Lupe genommen. Die Begeisterung über das Angebot war enorm.

Grüne Kreisverbände besichtigen Naturkosthandel

Der Geschäftsführer der Chiemgauer Naturkosthandel GmbH aus Gmain, Fritz Huber, hat die interessierten Besucher gern durch das Unternehmen geführt. Im Gespräch mit den Grünenmitgliedern erklärt er, dass rund 7000 verschiedene Produkte auf täglichen Einsatz warten und mehrere Dutzend Mitarbeiter den Fachhandel mit den ausgewählten Produkten beliefern. „Wir haben uns darauf eingeschworen, reine Naturkostläden sowie Dorfläden zu beliefern. Mit großen Supermarktketten haben wir nichts am Hut“, erklärt Fritz Huber.

Ebenfalls unter die Gäste gemischt hat sich Grünen-Spitzenkandidat Sven Giegold, der bei der Europawahl erneut ins Parlament möchte. „Ich habe selbst schon einmal das vegane Leben ausprobiert und habe vor Naturkost großen Respekt“, so Giegold.

Auch für Rosenheims Kreisvorsitzende Steffi König aus Wasserburg ist die Erfolgsgeschichte des Chiemgauer Naturkosthandels seit 34 Jahren bemerkenswert. „Schön, wenn sich ein Unternehmen mit Natur-Produkten bereits seit Jahrzehnten in der Region gut positionieren kann“. Hier sind sich die Kreisverbände von Bündnis 90/die Grünen einig.

Grundsätzlich verbindet die beiden Gruppen aus Rosenheim und Mühldorf ohnehin eine Freundschaft, wie sich bei dem Termin zur Firmenbesichtigung zeigt: „Wir nähern uns, weil viele Anliegen auch landkreisübergreifend behandelt gehören“, heißt es von beiden Seiten.

Beim Rundgang durch das Firmengelände und die verschiedenen Lagerhallen berichtet Fritz Huber, dass die Milchersatzprodukte in letzter Zeit an Ansehen gewinnen. Außerdem natürlich im Bereich Naturkost immer auch die Konkurrenz eine Rolle spiele. „Manchmal muss man sich mit einem anderen Handelsbetrieb eine Lieferung teilen, um gute Konditionen im Einkauf zu bekommen“.

Auch das Thema „Reduzierte Flächen für Bio-Anbau“ blieb nicht unter der Bank. Sven Giegold wollte wissen, ob es auch in der Region angekommen sei, dass die Flächen für den reinen Bio-Anbau immer weniger würden?“ Es sei derzeit zwar bemerkbar, so Fritz Huber, doch bislang gebe es noch genug Anbieter und Erzeuger von Naturkost und Bioware, um dem Verbraucher aus der Region das breite Gesamtsortiment präsentieren und die Nachfrage decken zu können.

Sehr große Anerkennung bei den Besuchern aus den Reihen der Grünen erntete Fritz Huber für die Transparenz, die er darlegt. „Hier kann man Naturkost förmlich erleben“ zeigten sich Cathrin Henke und Steffi König gleichermaßen beeindruckt.

Regional mit dem Naturkosthandel über Jahrzehnte hinweg erfolgreich zu sein, Höhen und Tiefen des Marktes zu meistern und sich nicht auf Preismangen von Discountern und Supermärkten einzulassen, sei vielleicht aber auch ein besonderes Markenzeichen des besuchten Betriebes, waren viele der Besucher überzeugt.

Für Sven Giegold ging die Wahlkampf-Reise durch Deutschland weiter, für die Mitglieder der Grünen-Kreisverbände Mühldorf und Rosenheim bleibt der Gedanke, auch weiterhin landkreisübergreifende Projekte und Aktionen zu veranstalten.

Quelle: rosenheim24.de

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