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Im Ortsteil Reitmehring liegt der Staudhamer See

Der „Haus-See“ der Wasserburger: Wieso sich ein Ausflug auch für Nicht-Wasserburger lohnt

Staudhamer See in Wasserburg
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Der Staudhamer See lädt Jung und Alt gerne zum Baden und Verweilen ein.

Er gilt als der „Haus-See“ der Wasserburger: Der Staudhamer See mit einer Fläche von rund 24 Hektar ist freilich jedem zugänglich. Idyllisch eingebettet in eine Wald- und Laubbaum-Landschaft ist der See sowohl zur Umrundung als auch zum Schwimmen immer einen Ausflug wert.

Wasserburg am Inn - Der Staudhamer See ist ein Moorweiher vier Kilometer von Wasserburg entfernt. Er befindet sich außerhalb der Stadt zwischen Wasserburg und Edling neben der B304 im Ortsteil Reitmehring.

Für Angler gibt es ein kleines Bootshaus und verschiedene Stege rund um den See, von wo aus auf Hechte, Karpfen, Bachforellen Wels, Zander oder Brachsen gegangen werden kann. Der Staudhamer See unterliegt dem Gebiet des Kreisfischereivereins Wasserburg am Inn.

Beliebter Badeplatz für die ganze Familie

Für Wassernixen bietet sich der Badestrand, der von der Reitmehringer Seite auf der Seestraße aus zu erreichen ist, an. Die Wassertemperatur besitzt in den Sommermonaten über 22 Grad, der Staudhamer See erwärmt sich relativ schnell, die Wassertemperatur des etwa neun Meter tiefen Gewässers gilt als „ausgezeichnet“. Somit ist der See auch für Familien interessant.

Der Seezugang ist kostenlos, eine großzügige Liegewiese mit ausreichend Schattenplätzen lädt zum Sonnenbaden ein. Am Ortsrand gibt es gebührenfreie Parkplätze. Die Badestelle mit Toiletten ist werktags zwischen 7 und 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 8 und 22 Uhr benutzbar.

Viele Sommerfrischler kommen an den warmen Moorweiher zum Baden.
Die offizielle Badestelle des Staudhamer Sees von Seewies aus.

Ein Aufschrei ging damals durch die Region, als auf der gegenüberliegenden Seite der Badeplatz mit Kiosk fortan der Vergangenheit angehörte, weil der Eigentümer des Sees einen Badebetrieb am der beliebten Badestelle bei Staudham schließen ließ - aus privaten Gründen, weil er den Trubel nicht mehr wollte.

Der Pachtvertrag mit dem Landkreis Rosenheim lief nach 30 Jahren aus und wurde gekündigt. Die einstige Badestelle holt sich seit der Schließung im Jahr 2014 die Natur massiv zurück: Umgestürzte Bäume bleiben sich selbst überlassen, werden überwuchert von mannshohem Gras und Brennnesseln. Hartgesottene Schwimmer aber hält auch das nicht zurück und besonders gerne wird die Stelle auch von Hundebesitzern aufgesucht.

Der Staudhamer See - früher gab es an dieser Stelle einen Badeplatz mit Kiosk.
Die aufgelassene Stelle von Staudham aus gilt nicht mehr offiziell als Badeplatz.

Auch wenn das Baden nunmehr eingeschränkt ist, eine Umrundung des Sees lohnt sich zu jeder Jahreszeit. In kalten Wintern kann der Staudhamer See sogar überquert werden, wenn die Eisschicht eine tragbare Dicke erreicht. Der See lädt dann zum Eislaufen und Eisstockschießen ein.

Der nahe gelegene Kesselsee wurde in den 1980er Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt - Baden ist hier verboten. Das Naturschutzgebiet Hochmoor am Kesselsee erstreckt sich auf einer Größe von etwa 82 Hektar, im Landschaftsbild wechseln sich Wiesen, Wald und Weiler ab, es besteht eine üppige Flora und Fauna.

Der Staudhamer See friert in kalten Wintern vollständig zu.
Viele versteckte Plätze lassen sich bei einer Umrundung des Staudhamer Sees entdecken.

mb

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