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Das war das Jahr 2015 auf wasserburg24

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Altlandkreis  Wasserburg – Die Welt ist bunt und der Alltag in und um Wasserburg ist es ebenso. Da gab es viele Feste, viele Events, aber auch viele einschneidende Erlebnisse im Jahr 2015.

Viel Planscherei und noch mehr Gaudi gibt es im Badria. Seit Mitte Februar 2015 ist das Familienbad mit neuem Spaßprogramm wiedereröffnet und erfreut seither alle Badefans mit viel neu erlangter Atmosphäre. Zur Eröffnung gab es einen mutigen Rutscher von zahlreichen Stadträten und Ehrengästen.

Gaudibrunnen ab sofort geöffnet

100 Jahre wär er geworden, zu seinen Ehren gab es ein großes Gedenken.

Mit Ehrengästen konnte auch die Gemeinde Rott aufzeigen. Zum 100. Geburtstag des Rotter Urgesteins Franz Josef Strauß kam viel Politprominenz in den idyllischen Ort, auch Strauß-Fans aus ganz Deutschland drängelten sich in die Kirche. Ministerpräsident Horst Seehofer sprach davon, dass Franz Josef Strauß stets seiner Meinung treu geblieben war und sich nicht verbiegen ließ. . Noch mehr Botschaft bekamen die Anwesenden in Rott von Pfarrer Klaus Vogl. Er brachte in seiner Predigt klare Worte und begeisterte die Gäste mit Sätzen wie "Everybodys Darling ist auch everybodys Depp".

Gottesdienst und Erinnerung an FJS

Milchhoheiten in Wasserburg zusammengekommen

Wasserburg und auch das Umland sind durch zahlreiche milchverarbeitende Unternehmen zu echten Milchhochburgen geworden.

Darum passte die Wahl der Milchhoheiten – der Milchkönigin sowie der Milchprinzessen – perfekt in die Innstadt. Mit großem Rahmenprogramm wurde im Wasserburger Rathaussaal die Zeremonie von ehemaligen Hoheiten, vielen Politikern und Geschäftsleuten beäugt, parallel dazu gab es den Wasserburger Milchtag, der sich bereits seit einigen Jahren rund um das Rathaus abspielt, hier präsentieren sich die milchverarbeitenden Betriebe aus Wasserburg und der Umgebung. Auch die frischgebackenen Milchhoheiten, Susanne Polz aus Haid bei Söchtenau ist neue Milchkönigin. Rechts von ihr sitzt die neue Milchprinzessin Eva-Maria Bäuml. Beide Hoheiten schlenderten die „Milchstraße“ entlang und eröffneten somit den Auftritts-Marathon der neu begonnenen Amtszeiten.

Viele Helfer im Altlandkreis aktiv

Die Eisrettungsübung der Wasserwachten und Feuerwehren sowie weiteren Organisationen, wie Johanniter und BRK im und am Rotter Ausee wurde zur großen Gemeinschaftsaktion. Viele Helfer festigten in der Großübung ihr Können und zeigten sich geschlossen und bestens ausgebildet.

Eisrettungsübung am Rotter Ausee

Durch zahlreiche weitere Übungen der vielen Hilfsorganisationen gilt die Region als gut aufgestellt für Rettungen und Hilfseinsätze. Viele Politiker zeigen sich stets dankbar und überzeugt von den Ehrenamtlichen, die sich für andere einsetzen.

Neues Fahrzeug, große Feste

Grund zum Feiern hatte das BRK in Wasserburg im Jahr 2015. Die Einweihung der neue Fahrzeughallen für die Einsatzfahrzeuge war das Happy End, das es nach langen Planungen und der überstandenen Sandlinse, die zu Bauverzögerungen führte, gab.

Gefeiert hat auch die Freiwillige Feuerwehr Wasserburg. Ein Jahr vor dem großen Jubiläum bekamen die Feuerwehrler ein neues LF20, das nun treuer Begleiter für Einsätze ist. Zur Segnung bei heißen Temperaturen kamen Weggefährten und Feuerwehrler, Stadträte und Beteiligte. Das Fahrzeug gilt als Segen für alle, weil es bestens ausgestattet und perfekt einsetzbar ist.

Dass die Feuerwehren in und um Wasserburg aktiv sind, wurde auch bei der Löschwassersuchwanderung in Eiselfing und Wasserburg deutlich. Viele Jugendfeuerwehren aus dem Altlandkreis Wasserburg nahmen an der vorbereiteten „Schnitzeljagd“ teil und zeigten, wie gut sie Aufgaben rund um das Feuerwehrwissen und den Rettungsalltag meistern können.

Löschwasssersuchwanderung der Jugendfeuerwehren

Meisterlich gefeiert wurde 2015 zum wiederholten Male in der Wasserburger Altstadt. Die Basketballdamen des TSV Wasserburg feierten mit ihren Fans und Weggefährten den Meistertitel und zeigten sich motiviert, kraftvoll weiterzumachen. Klar wurde nach Saisonende, dass der Coach Bastian Wernthaler nicht mehr an der Seite der Ladys vom TSV Wasserburg stehen wird, er gab seine Trainertätigkeit bei den Wasserburgerinnen auf.

Sportlich aktiv ist auch eine Albachingerin. Franzi Preuß eroberte die Herzen der Menschen durch die tollen Leistungen im Biathlon. Beim Empfang in ihrer Heimatgemeinde Albaching gab es viel Musik, viel Schulterklopfen und viel Applaus für die talentierte Sportlerin.

Empfang für Franzi Preuß im Heimatort

Grund zu Jubeln hat die Region viel, auch im Jahr 2015 gab es Menschen, die zu Lebensrettern wurden. Durch zahlreiche Typisierungen, beispielsweise an der Berufsschule in Wasserburg, wurden Lebensretter gefunden. Wie viele Menschen sich bei der DKMS oder anderen Spenderdateien für Knochenmarkspenden registrieren lassen, wurde deutlich, weil es im Altlandkreis gleich mehrere Spender gab, die Knochenmark an Patienten spenden konnten und so zu Lebensrettern wurden.

Florian aus Griesstätt erzählte über die Selbstverständlichkeitzu Helfen, Alex aus Wasserburg wurde wenige Wochen nachdem er sich typisieren hat lassen, zum Stammzellspender und auch bei  Andrea Jurochnik, einer Mitarbeiterin der Firma MEGGLE, kam die Nachricht, dass ihre Merkmale auf einen Patienten, der Stammzellen benötigt, passen würden. „Ich habe nicht lange gezögert und mich gerne als Stammzellenspender zur Verfügung gestellt“, hieß es von den Lebensrettern aus der Region gleichermaßen.

Attler Hof erinnert an tragisches Ereignis

Gerettet haben Feuerwehren aus der Region einige Tiere, die im brennenden Stall des Attler Hofs eingeschlossen waren. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Vollbrand der Stallungen, zahlreiche Tiere verendeten, der Millionen-Schaden sorgte für Bestürzung, viele Spendenaktionen wurden gestartet, die Stiftung Attl dankte allen Helfern und Spendern für die große Unterstützung und Anteilnahme.

Mal tragisch, mal lustig: 2015 im Blick

Viel gefeiert wurde in der Region beim Rotter Bierfest, dem Wasserburger Frühlingsfest und dem legendären Haager Herbstfest. In Haag gehört es zum guten Ton, dass es eine Dirndl- und Burchenversteigerung gibt, die Geld für eine soziale Einrichtung einbringen soll. Dieses Jahr wurde die BRK-Bereitschaft aus Haag mit einer Geldsumme bedacht. Gesteigert wurden hübsche Madl und pfiffige Burschen.

Beim Wasserburger Frühlingsfest sorgte ein Flashmob für Diskussionen. Das neue Konzept des WFV mit einem neuen Festwirt, neuer Festküche, neuen Programmpunkten - wie zum Beispiel dem Festeinzug von der Altstadt bis hinauf zum Festplatz - und mehr Liebe zum Detail gingen auf, die Besucher strömten herbei.Dass man auch in Edling bestens feiern kann, beweisen zahlreiche Vereine aus dem Gemeindegebiet. Beim traditionellen Gmoa-Fest gab es deftige Schmankerl, ansprechende Bands, Partyfeeling und Gemütlichkeit während der Gmoa-Fest-Tage.

Die Suche nach den "Künstlern"

Nicht ganz so geschätzt werden im Altlandkreis die vielen Graffiti-Aktionen, die durch anonyme „Künstler“ hinterlassen werden.2015 wurde die Graffiti-Maus neben der B15 berühmt, die urplötzlich „über Nacht“ entstand und für Diskussionen sorgte. Ist das nun geschmackvolle Kunst oder trotzdem Sachbeschädigung? Mit Kunst haben einige Graffiti-Werke jedoch nichts zu tun gehabt. So wurden Hakenkreuze auf Hauswände in Edling gesprüht, Züge in Reitmehring verschmiert und eine Bahnbrücke nahe Ramerberg vollgekleckst. Hinweise auf die Verantwortlichen blieben rar.

Sperrzeit als "Unwort" des Jahres?

Verantwortlich für die Diskussion rund um die Sperrzeit zeigten sich die Stadträte aus Wasserburg. Nach vielen Einsätzen wegen nächtlicher Ruhestörung in der Altstadt wegen Club- und Kneipenbesuchern entschied der Stadtrat, dass ein Konzept für eine verlängerte Sperrstunde vorbereitet werden soll. Protest gab es von jungen Erwachsenen und einigen Mitstreitern aus den Reihen des Stadtrats. Voraussichtlich ab März 2016 soll die veränderte Sperrzeitregelung in Kraft treten, davon betroffen sind nur Lokalitäten im Altstadtgebiet.

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