Erfolgreicher Einsatz in Rumänien

Johanniter aus Wasserburg beim Marathon Via Maria Theresia

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Johanniter aus Wasserburg beim Marathon Via Maria Theresia

Wasserburg – Über 600 Sportler, 21 Johanniter aus Mittelfranken, acht aus Wasserburg und unzählige Helfer von Tasuleasa Sozial machten den Marathon Via Maria Theresia am Samstag zu einem unvergesslichen Erlebnis

Nachdem der letzte Läufer den Sanitätsposten an der 13 km-Marke passiert hatte, machten sich Maximilian Binsteiner und Sebastian Obermaier aus Wasserburg mit ihren Mountainbikes und einem lokalen Guide selbst auf den Weg und erreichten nach 30 km in den Bergen unter großen Beifall der Kollegen aus Wasserburg und Nürnberg das Ziel.

Die Johanniter aus Wasserburg und Mittelfranken waren an verschiedenen Stellen entlang der Strecke und an den Start- und Zielbereichen vertreten. Dafür fuhren sie mit vielen Fahrzeugen und allerlei Equipment nach Rumänien. So können sie Unfallhilfsstellen mit intensivmedizinischer Versorgung errichten und unterstützen den örtlichen Rettungsdienst bei der Versorgung der Läufer und Radfahrer. „Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt.“, so Stefan Berndt, Johanniter aus Wasserburg. Wir nehmen viele schöne Eindrücke mit nach Hause und haben neue Freundschaften geschlossen. Zum Glück hatten wir während des Einsatzes keine großen und lebensbedrohlichen Versorgungen zu meistern.“ Mit im Einsatz waren neben den Mountainbikes ein Quad und zwei Reitpferde, um den Sportlern auf der schwierigen Strecke helfen zu können. Für die Sportler standen verschiedene Distanzen zur Auswahl. Neben einer normalen Marathonlänge von 42 km gab es einen Halbmarathon und einen Ultramarathon mit 84 km. Für die Mountainbiker war die Strecke ebenso anspruchsvolle 42 km lang. Für die vielen Wanderer plante Tasuleasa Sozial vier verschiedene Wanderstrecken. Das Besondere an dem Marathon Via Maria Theresia ist die Strecke. Der Weg wurde zur Zeit des österreichisch-ungarischen Königreiches erbaut, als Transilvanien und Bukowina noch Teile davon waren. Er diente dazu, die Grenzsoldaten mit Proviant und Munition zu versorgen. Durch Tasulaesa Sozial wurde ein Großteil des Weges (42 km) neu gestaltet und für den Lauf vorbereitet. Die Strecke stellte die Sportler vor allerlei Herausforderungen. Neben unzähligen Höhenmetern, Schotter und steilen Abhängen waren viele Hindernisse zu bewältigen. Im Jahr 2014 fand der erste Marathon Via Maria Theresia mit 200 Teilnehmern statt. In diesem Jahr wollten über 1.000 Sportler daran teilnehmen. Allerdings musste die Zahl auf etwas über 600 Teilnehmer beschränkt werden. Tasuleasa Sozial wurde vor 15 Jahren in Rumänien mit Hilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Mittelfranken von Alin Uhlmann-Useriu gegründet. Uhlmann-Useriu arbeitete viele Jahre mit Lorand Szüszner in der Auslandshilfe Lauf zusammen, bis er wieder in sein Heimatland Rumänien zog. Tasuleasa Sozial hat sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern und Jugendlichen des Landes die Wichtigkeit des Umweltschutzes näher zu bringen. Auf dem Gelände bauten die ehrenamtlichen Helfer von Tasuleasa Sozial mittlerweile zwei Übernachtungshäuser, einen Teich mit natürlicher Kläranlage sowie einem großen Sozialraum mit Küche, für die Verpflegung der eigenen Helfer und der Jugendgruppen, die Tasuleasa Sozial besuchen.

Pressemitteilung Johanniter

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Wasserburg

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser