Altstadtflair und Besucher in Aufgaben integriert

Weinfest als Event für Junggesellinnen

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Unter den vielen Besuchern beim Weinfest tummelten sich auch diese jungen Frauen eines Junggesellinnen-Abschieds.Die Griesstätterin Monika Hauser als Bald-Braut musste Aufgaben erfüllen
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Wasserburg - Ein Fest für Alle. Mit viel Atmosphäre und Musik. Wasserburgs Altstadt als tolle Kulisse für das traditionsreiche Weinfest. Wer hier in der Gästeschar alles zu finden war, ist eine ganz spezielle Vielfalt.

Die einen genossen den Wein und die Musik, andere hatten sogar einen "Auftrag" im Gepäck.

Eine Gruppe junger Frauen zog ein Leiterwagerl hinterher, im Schlepptau Braut "Moni" aus Griesstätt, die sich den Aufgaben ihrer Mädels gewachsen sah. "Ich musste schon einiges von der Liste abarbeiten, habe alle Pflichten schon gut hinbekommen", lächelt Monika Hauser zufrieden.

Auch ihre Schwester Sabine ist beim Junggesellinnenabschied dabei, sie und ihre Freundinnen haben den Abend für Moni organisiert. "Sie hat schon Markerl aus Unterhosen einiger Männer schneiden müssen und ein Gast hat für sie gesungen", erzählt Sabine. Jetzt gehe es noch darum, dass Moni ein paar Stefans findet, denn mit Stefans kenne sich die Bald-Braut gut aus, witzeln die Frauen. "Der Bräutigam heißt auch Stefan, dann wird Moni doch sicher einen Blick dafür haben und aus der Gästeschar noch zwei Stefans herauspicken", sind sich die Frauen einig.

Weinfest blieb friedlich

Die Polizei Wasserburg konnte bestätigen, dass es sich um eine friedliche Veranstaltung gehandelt hatte. Genau so wie es Bürgermeister Michael Kölbl in seinen Eröffnungsworten allen Besuchern wünschte: Einen friedlichen Verlauf des Wasserburger Weinfests in der Stadt mit Flair!

Musik-Geschmack getroffen

In den Gassen und Straßen wurden die Tische hübsch dekoriert, die Brotzeiten schmeckten und auch der Musikgeschmack der Gäste wurde getroffen: Unterschiedlichste Stilrichtungen waren als Ohrenschmaus dabei. Zur Musik der "OacheBrothers" wurde besonders viel getanzt, rund um den Marienplatz begeisterten Blues und Soul sowie klassische Ohrwürmer das Publikum.

Völlig ohne Technik und Verstärker unterwegs waren die Volksmusikanten „Mia spuin oiz“ aus München und „Sappradi“ aus Albaching. Diese "echte" und "ehrliche" Musik kam in der Herrengasse besonders gut an. Die Bühne in der Hofstatt trat der Wasserburger Bassist Werner Schmidt mit seinem Trio "Mercey Beats" auf. Musikklassiker aus mehreren Jahrzehnten sorgten für Abwechslung.

Stets beliebt und mit ganz besonderem Flair versehen ist alljährlich das Hennagassl. „Max Hurricane & the eSKAlators“ verzauberten mit Jamaika-Feeling.

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