Erkundungstour durch den nördlichen Landkreis

Kreisräte: Bedarf und Wünsche live bemerken

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Die Erkundungsfahrt der Kreisräte durch den nördlichen Landkreis brachte viel Erkenntnis in Bezug auf Bedarf und Zukunftsmöglichkeit.
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Wasserburg - Ein Bus mit den Kreisräten inklusive Landrat Wolfgang Berthaler rollte durch den nördlichen Landkreis. Die Exkursion hatte viele Standorte und Themenpunkte auf dem Plan.

Wie zukunftssicher sind die Schulen in Wasserburg, die der Landkreis unterstützt? Wie sieht der Kreisbauhof in der Innstadt aus und welchen Alltag erleben die Menschen im nördlichen Landkreis Rosenheim? Die interessierten Kreisräte bekamen im Zuge der Erkundungsfahrt Einblicke in verschiedene Bereiche.

Kreisräte unterwegs im Altlandkreis

Auch an der geplanten Clearingstelle nahe des RoMed-Klinikumsgelände schauten die Damen und Herren vorbei. Hier sind die Vorbereitungen in vollem Gange, um baldmöglichst die Modulbauten aufstellen zu können und die Aufnahme beginnen zu lassen.

Schule braucht Platz zum Lernen

Besonders viel Zeit für den Besuch nahmen sich die Kreisräte für die verschiedenen Schulen in Wasserburg. An der Berufsschule zeigte Schulleiter Gerhard Heindl den Besuchern die unterschiedlichen Fachrichtungen auf und erläuterte die Wichtigkeit und den Erfolg der eingeführten Schulklassen bei berufsschulpflichtigen asylsuchenden Jugendlichen. "Wir freuen uns, dass wir so motivierte junge Menschen in unseren Klassen haben" heißt es von Heindl während seines Referats.

Gleich im Anschluss an die Berufsschule wurde auch die FOS/BOS begutachtet. Hier brachte Schulleiter Johann Schaller die Entwicklung der Schülerzahlen auf den Punkt. Am Gymnasium wurde von Direktor Peter Rink auf den traditionsreichen Gymnasiumsstandort Wasserburg hingewiesen. Bei Landrat Wolfgang Berthaler war während der gesamten Exkursionsfahrt durch den nördlichen Landkreis erkennbar, dass er sich der Probleme annehmen und auch in und um Wasserburg auf den Bedarf der einzelnen Einrichtungen schauen werde. Für die Kreisräte sind die einzelnen Fahrten zu den verschiedenen Landkreisteilen eine gute Möglichkeit, sich vor Ort über Dinge zu informieren und zeigten sich begeistert davon, sich zum Teil selbst ein Bild zu machen, um möglichst praxistauglich Entscheidungen treffen zu können.

Probleme und Wünsche im Blick

Um die Raumprobleme am Beruflichen Schulzentrum zu lösen, wird aktuell über einen Anbau nachgedacht. Fehlende Klassenzimmer sowie eine Mensa und weiterer Platz für das Schülerwohnheim könnten so errichtet werden. Um eine Verbesserung des Eingangsbereichs möchte sich Wolfgang Berthaler im Sonderpädagogischen Förderzentrum kümmern, aktuell sei es nicht die sicherste und schülerfreundlichste Lösung, so der Landrat auf Nachfrage. Auch am Luitpold-Gymnasium sei eine zukunftssichernde Änderung des Deckenkonzepts und der Lichtsituation nötig. Zudem müsse am Dach weiter gewerkelt werden, weil es trotz Reparaturarbeiten immer noch in ein Zimmer "regne", berichtet Peter Rink.  

Landrat betont Wichtigkeit der Erkundungsfahrten der Kreisräte

Landrat Wolfgang Berthaler hält es wichtig, nicht "Parteiarbeit" zu leisten, sondern "Gemeinschaftsengagement". Im Gespräch mit wasserburg24.de erklärt Berthaler, dass gemeinsame Besichtigungen von Projekten und Einrichtungen einer richtigen Entscheidung sehr entgegenkommen: "Erkundungsfahrten sind ein wichtiger Bestandteil für den Kreistag. Wenn ein Kreisrat entscheiden soll, ob etwas gebraucht und gezahlt werden soll, ist es von Vorteil, die ganzen Objekte, die der Landkreis hat, gesehen und verstanden zu haben", so Berthaler. Es gab sie auch, diese Erkenntnisse, was in Wasserburg durch den Landkreis eventuell verbessert oder erhalten werden müsse. Die Erkundungsfahrt scheint, eine zeitlich gute Investition gewesen zu sein, um auch den nördlichen Landkreis stabil halten zu können.

Quelle: rosenheim24.de

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