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Tarifverhandlungen

Mit Trillerpfeifen für mehr Geld: 70 Mitarbeiter demonstrieren beim RKW für bessere Konditionen

Betriebsratsvorsitzender Hans-Jürgen Steinke (rechts) bei der Kundgebung auf dem Betriebsgelände des RKW in Wasserburg.
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Betriebsratsvorsitzender Hans-Jürgen Steinke (rechts) bei der Kundgebung auf dem Betriebsgelände des RKW in Wasserburg.

70 RKW-Mitarbeiter waren bei Kundgebung in Wasserburg der Gewerkschaft IGBCE dabei. Das fordert die Gewerkschaft.

Wasserburg – Mit Ratschen, Klappern und Trillerpfeifen haben gestern in Wasserburg rund 70 Mitarbeiter des Kunststoff-Herstellers RKW den Lohnforderungen der Gewerkschaft IGBCE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) lautstarken Nachdruck bei der laufenden Tarifrunde verliehen.

Auf einem Podium vor dem Fabrikgebäude sprachen auch Betriebsratsvorsitzender Hans-Jürgen Steinke und Gerd Hammerl, stellvertretender Landesbezirksleiter der IGBCE. In Wasserburg zählt der Betrieb aktuell 373 Mitarbeiter. „Wir fordern die Arbeitsgeber auf, zur dritten Runde endlich ein Angebot zu unterbreiten, die eine echte Investition in die Beschäftigten wäre“, rief Hammerl ins Mikrofon. Steinke sprach von einer großen Solidarität in der Belegschaft: „Diese steht hinter der Forderung“.

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Insgesamt verlangt die IGBCE eine Erhöhung der Löhne und Gehälter über die Laufzeit betrachtet von durchschnittlich 6,5 Prozent.

Notwendig sei eine Stufenlösung in Form einer „Kunststoff-Brücke“: Stufe eins mit dauerhafter, prozentualer Steigerung und Einmalzahlung zum Ausgleich der Extrembelastung, Stufe zwei mit Wiederaufnahme der Verhandlungen über weitere dauerhafte prozentuale Steigerung und Restlaufzeit, so die Gewerkschaft. Steinke warf der Arbeitgeberseite vor, bisher kein Angebot vorgelegt zu haben: „Nichts ist gekommen.“ Die Löhne müssten aber steigen, weil sonst keine Mitarbeiter mehr gewonnen werden könnten, die Arbeitsplätze müssten attraktiv bleiben. Eine ursprünglich geplante Wortmeldung des RKW-Werkleiters Johannes Heintges auf der Kundgebung fand nicht statt.

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