Übergriff in Wasserburg

Angriff auf 21-Jährige: Keine Beziehungstat

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Bei einem tätlichen Übergriff wurde am Freitagabend eine 21-jährige Frau schwer verletzt.
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Wasserburg - Nach dem tätlichen Angriff befindet sich das 21-jährige Opfer aus Albaching auf dem Weg der Besserung. Zum mutmaßlichen Täter hatte sie keine engere Beziehung *Neue Infos*

Update: Dienstag, 14.45 Uhr

Eine Vermutung zum Verhältnis zwischen dem Opfer und dem Hauptverdächtigen Issa kann nun ausgeräumt werden: Wie wasserburg24.de auf Nachfrage bei Polizeisprecher Jürgen Thalmeier erfuhr, kannten sich die beiden nur aus der "Projektarbeit Asyl" in Wasserburg. Eine enge Beziehung oder ein Verhältnis hatte die Albachingerin zum mutmaßlichen Täter aber nicht.

Das gab die 21-Jährige bei einer gestrigen Befragung durch die Beamten bekannt. Die junge Frau war sehr menschenoffen und wollte den Asylbewerbern aus Mali helfen. Die Albachingerin hatte mit Issa beispielsweise gemeinsam gekocht und mit ihm Deutsch gelernt.

Opfer auf dem Weg der Besserung

Drei Tage ist es nun her, dass eine 21-jährige Albachingerin Opfer eines Angriffs wurde - womöglich mit einem Messer. Am heutigen Montag haben die Ermittler nun erstmals das Opfer vernommen. Auf Nachfrage von wasserburg24.de teilte Polizeisprecher Jürgen Thalmaier mit, dass die junge Frau auf dem Weg der Besserung sei. "Sie ist aber nach wie vor traumatisiert und angeschlagen", so Thalmaier.

Zum Tathergang will die Polizei trotz der Vernehmung des 21-jährigen Opfers noch keine genaueren Angaben machen - aus ermittlungstaktischen Gründen.

Internationale Fahndung läuft

Als mutmaßlicher Täter gilt weiterhin der flüchtige Asylbewerber Issa. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Flüchtige mittlerweile ins Ausland abgesetzt hat. "Eine regional begrenzte Öffentlichkeitsfahndung samt eines Lichtbildes macht so keinen Sinn mehr", so Polizeisprecher Thalmaier. Eine internationale Fahndung sei aber bereits eingeleitet worden. 

Anhand der Hinweise, die in den vergangenen Tagen von der Bevölkerung eingegangen sind, versuchen die Beamten nun eine Art "Bewegungsprofil" des Flüchtigen zu erstellen: So war sich beispielsweise eine rosenheim24-Userin sicher, den Verdächtigen noch am Freitagabend am Rosenheimer Bahnhof und im Zug Richtung München gesehen zu haben.

Bilder vom Polizeieinsatz am Freitag

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xe

Quelle: rosenheim24.de

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