Nach Auszug in Wasserburg

Was wird aus der alten Polizeiinspektion?

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Wasserburg - In einigen Jahren steht der Salzstadel in der Altstadt leer. Die Polizei zieht aus. Weitere Mietverträge enden 2021.

Der alte Salzstadel am Kaspar-Aiblinger-Platz wird bald leer stehen. Momentan arbeiten dort die Beamten der Polizeiinspektion Wasserburg. Doch die ziehen aus. Wann genau, ist derzeit noch nicht klar. Jedoch ist Mitte Juni ein passendes Grundstück an der Münchener Straße gekauft worden.

Stadtplaner Michael Leidl hatte bei einer Stadtratssitzung zum Stadtentwicklungskonzept ISEK vorgeschlagen, das stadtbildprägende Einzeldenkmal als Bürgertreffpunkt oder kulturelles Zentrum zu nutzen. Was mit der ehemaligen Landwehrkaserne und Unteroffiziersschule einmal geschieht, darüber scheint sich der Stadtrat bisher nur wenige Gedanken gemacht zu haben. "Es ist ja auch noch ausreichend Zeit zu planen und zu entscheiden", Robert Mayerhofer sieht das laut Wasserburger Zeitung gelassen. Er ist zuständig für die städtischen Immobilien. Und zu denen gehört der Salzstadel seit 1861, als die Stadt ihn vom Freistaat geschenkt bekommen hat.

Ausreichend Zeit sei, weil die Verträge mit den größten Mietern - Freistaat Bayern, Internationaler Bund und evangelische Freikirche Koinonia, eine Baptistengemeinde – am 31. Dezember 2021 auslaufen. "Wir werden sehen, ob das Zeitfenster für den Neubau der Polizei reicht", sagt Robert Mayerhofer gegenüber der Wasserburger Zeitung.

2.500 Quadratmeter stehen in dem Gebäude zur Verfügung. Eines ist aber bereits klar: Das städtische Museum wird laut Wasserburger Zeitung nicht einziehen. Zwar gibt es dort ein Depot, "der Salzstadel ist für uns aber zu klein, aufgrund der Raumstruktur auch nicht sinnvoll zu nutzen", erklärt Museumsleiterin Sonja Fehler gegenüber der Zeitung.

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