So war die "Nacht der blauen Wunder"

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Wasserburg - Zum 12. Mal luden die Innenstadt-Kneipen am Samstagabend zur Wasserburger KulTour-Nacht ein. Insgesamt 14 Bands traten in den Lokalen auf.

Die Besucher hatten auch heuer wieder Spaß an einem sehr abwechslungsreichen Hörerlebnis aus Rock, Blues, Pop, Funk, Soul, Rockabilly, Latin, Salsa und Rock'n'Roll  – für alle Geschmäcker ein breites Spektrum das Jung und Alt voll ausschöpften.

So gab es auch im Bezug auf die Stimmung unterschiedliche Möglichkeiten: In einigen Lokalen herrschte klassisches Bar- und Kaffeehaus-Feeling mit feinem Essen und Drinks, in anderen Lokalen wurde es richtig heiß und das Gedränge mächtig, während so manche Kneipe auch zum Tanztempel umfunktioniert wurde und vielerorts so richtig gemeinschaftlich gefeiert wurde.

Das dominierende Instrument war wieder einmal mehr die Gitarre an diesem Abend. Nahezu in allen Kneipen wurde das Instrument gesichtet. In dieser berauschenden Nacht der Klangerlebnisse und kulinarischer Spezialitäten gab es zweifelsohne wieder einige Besonderheiten.

Die kleinste Formation an Musikern trat in der Trattoria La Famigilia gesichtet: Hier präsentierte "Cantautore Bruno Renzi" am Keyboard feine italienische Klänge im Alleingang. Multikulti ging's im indischen Restaurant Jujhar's zu: Das exotischste Essen gab es wie auch schon in den Vorjahren garniert mit rockigen Klängen aus Rosenheim durch die Band "Shortcut" und tanzenden asiatischen Besucherinnen.

Impressionen von der "Nacht der blauen Wunder"

Nacht der blauen Wunder - Teil 1

Nacht der blauen Wunder - Teil 2

Nacht der blauen Wunder 3

Das dichteste Gedränge herrschte im Lychee's mit der Band "Just Duty Free", während am heißesten in der Schranne zu den Klängen der Rock´n´Roll-Band The "Flaming Candybars" getanzt wurde.

Die persönlichsten Klänge gab es im Hotel Paulanerstuben, wo "Apollon's Smile" so manches Lied namentlich persönlich den jeweiligen Gästen widmeten.

Genutzt wurde diese KulTour-Nacht auch für eine Premiere: Im Hotel Fletzinger wurde die neue Bar eröffnet. Den letzten Applaus dieser Nacht gab es wohl im Cafe Central mit der Band Cellulitis Beach: Im Jahr 2015 wird es das Traditionslokal wohl nicht mehr geben. Wer in den Lokalen nicht das richtige Fand, konnte übrigens auch heuer wieder in einem echten US-Schoolbus durch die Innenstadt mit heißen Drinks gondeln.

Stimmungstiefen in den Pausen

Spaß machte es auch heuer wieder allen Besuchern – verbesserungswürdig erscheint allerdings nur die Tatsache, dass nach wie vor 30 Minuten Live-Musik gespielt wird und 30 Minuten Pause folgt. In der Dichte der Lokale, wo man schnell von Lokal zu Lokal wandern kann, scheint dies einfach zu lang.  Schnell gab es auch am Samstag wieder ausgezeichnete Stimmung mit der Musik, aber auch schnell wieder ein „Stimmungstief“ ohne Musik.

Ludwig Stuffer

Quelle: rosenheim24.de

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