Nur ein Unternehmen prüft

Bürger in der Wasserburger Burgau wünschen sich Supermarkt, doch Ketten zeigen kein Interesse

Voller Einkaufswagen vor Edeka-Schild
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Symbolbild: Was nach Abschluss der Arbeiten am Edeka Schmidmüller passieren wird, ist unklar: Astrid Schmidmüller gibt den Standort auf.

Die Frage nach der Nahversorgung in der Burgau treibt viele Bürger des Stadtteils um. Wie berichtet, hat Astrid Schmidmüller den Edeka-Standort aufgegeben. Die Verhandlungen mit dem Vermieter des Gebäudes seien gescheitert.

Wasserburg – Anfragen bei den Lebensmittelketten haben nun ergeben: Die Burgau muss wohl vorerst auf Rewe setzen, denn sonst scheint kein Supermarkt Interesse an dem Standort zu haben.


Christian Strauß, Pressesprecher von Edeka Südbayern, hatte schon am Tag der Bekanntgabe erklärt: „Wir können die Entscheidung von Frau Schmidmüller nachvollziehen. Was nun mit dem Standort geschieht, muss der Vermieter entscheiden.“

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Das sagen Lidl und Aldi

Nun kommen weitere Absagen anderer Lebensmittelketten. Die Unternehmensgruppe Schwarz, zu denen Lidl und Kaufland gehört, habe grundsätzlich Interesse an Wasserburg als Expansionstandort, erklärt Sprecherin Maria-Theresia Heitlinger, doch für die Burgau gäbe es keine Pläne.

Auch Aldi fühlt sich wohl in Wasserburg und hätte Interesse an einem dritten Standort, erklärt Sprecher Tobias Neuhaus. Pläne für die Burgau gebe es aber nicht.

Die Drogerieriesen Rossmann und dm erklären der Münchner Straße ebenfalls eine klare Absage. Derzeit sei keine Filialeröffnung in Wasserburg geplant, so die jeweiligen Antworten.

Da bleibt eigentlich nur noch die Rewe-Group. Diese prüft immerhin den Standort, wie Pressesprecherin Ursula Egger vergangene Woche erklärt hat. Der Ausgang ist aber noch offen. soh

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